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Handball : Hürup gegen Ellerbek doppelt motiviert

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wiedergutmachung nach der Niederlage gegen VfL Bad Schwartau II. Aussagen von Gäste-Trainer Michael Bollhöfer sorgen für zusätzlichen Ansporn.

Mit dem TSV Ellerbek empfängt der TSV Hürup heute um 17 Uhr den Tabellenzweiten der Handball-Oberliga in der Paul-Jensen-Halle. Das Hinspiel verloren die Angeliter mit 27:31 „Da war uns Ellerbek überlegen“, sagt Trainer Christian Lutter. „Ellerbek ist eine starke und ausgeglichene Mannschaft, die nicht zu unrecht da oben steht.“ Zuletzt erkämpfte der Aufstiegskandidat sich bei DHK Flensburg ein 30:30-Unentschieden und überzeugte mit druckvollem Spiel.

Nach der Hüruper Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen die Reserve des VfL Bad Schwartau hat die Mannschaft etwas gut zu machen. Lediglich Nils Himmelsbach, Lukas Reinsch und Sjören Tölle zeigten eine gute Leistung. Der Rest des Teams enttäuschte. Es fehlte an Einstellung und Siegeswillen. Zudem spielte Schwartau, gestärkt mit Spielern aus dem Zweitliga-Kader, stark auf. Aktuell rangiert Hürup mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Platz sechs.

Neben dem Anreiz, sich für die schlechte Leistung vom vergangenen Wochenende zu rehabilitieren, lieferte Ellerbek einen weiteren Motivationsschub für die Gastgeber. SVE-Trainer Michael Bollhöfer war nach dem Hinspielerfolg über Hürup nicht vollends zufrieden mit der Leistung seines Teams und kommentierte: „Meiner Mannschaft fehlte eben noch die Konstanz, anderenfalls hätten wir Hürup mit 20 Toren Differenz abgefertigt.“ Eine Aussage, die für ausreichend Ansporn bei den Hürupern sorgen sollte, um es den favorisierten Gästen so schwer wie möglich zu machen.

Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von zwei Leistungsträgern. Kay Blasczyk und Philip Hinrichsen konnten die Woche über verletzt nicht trainieren. „Wir wollen so lange es geht gegenhalten, da muss alles stimmen“, sagt Lutter und ergänzt: „Wir müssen auch mental voll da sein.“ Es verspricht eine interessante Partie zu werden, bei der sich die Zuschauer auf einen starken Gegner und kämpferische Hüruper Handballer freuen können.

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