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Heimsieg gegen den THW Kiel : HSG Jörl-Viöl holt sich die Tabellenführung zurück

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handball-Frauen der HSG Jörl-Viöl haben sich gut von ihrer ersten Saisonniederlage erholt. Sechs Tage nach dem 22:25 bei der SG Todesfelde/Leezen fertigte die Mannschaft von Thomas Blasczyk den THW Kiel souverän mit 30:16 (14:9) ab.

Damit eroberte die HSG die Tabellenführung in der Oberliga zurück, da Todesfelde/Leezen in Wattenbek einen Punkt liegen ließ.

„Es war aber ein schwerer Start“, sagte Blasczyk, dessen Team zunächst in Angriff und Abwehr Probleme offenbarte. Zudem agierte Torhüterin Frauke Paulsen ein wenig glücklos. So stand es nach einer guten Viertelstunde 6:7 und Blasczyk nahm eine Auszeit. Kurz zuvor hatte er bereits Lorena Jackstadt zwischen die Pfosten gestellt, die ihren Vorderleuten Sicherheit gab, denn sie parierte einige wichtige Bälle.

Nach der Auszeit packte die Defensive dann beherzt zu und so wandelte die HSG den Rückstand in einen 14:9-Pausenvorsprung um. Nach dem Wechsel ging es zunächst hin und her. Beim Stand von 18:13 (38.) verpassten die Gastgeberinnen die Vorentscheidung, weil sie zu viele Chancen ausließen. Doch die „Zebras“ konnten nicht verkürzen, da Lorena Jackstadt ihren Kasten förmlich vernagelte. So stand es nach 45 Minuten 20:14 für die „Firebirds“, die dann zum Höhenflug ansetzen mit neun Toren in Folge innerhalb von elf Minuten auf 29:14 davonzogen. „Am Ende war es ein souveräner Erfolg. Dennoch haben wir zu viele Chancen weggeschmissen. Heute konnten wir das noch kompensieren. Aber nächste Woche, bei einem starken Gegner wie dem AMTV Hamburg, können wir uns das nicht erlauben“, kommentierte Thomas Blasczyk.

HSG Jörl-Viöl: Paulsen, Jackstadt - Riebow (1/1), Kahlund (5), Kretschmer, Thomsen, Katharina Hansen, Knettler, Scholz (11/2), Schulz (7), Maja Hansen (4/1), Nane Martensen, Behrendsen (2).

THW Kiel: Sievers, Napp - Klein, Dreeßen (1), Jabs, Matthiesen (2), Krischewski (3), Watschke (1/1), Breitsprecher, Petermann (2), Schuldt, Jakusch (7/2), Lamberti.

Zuschauer: 120.

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