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Handball : Heimspiel gegen Rostock findet statt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Spielbetrieb für die HSG Tarp-Wanderup in der 2. Bundesliga geht vorerst weiter. Heute wird der Insolvenzverwalter in Tarp erwartet.

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2014 | 08:00 Uhr

Der Spielbetrieb für die HSG Tarp-Wanderup in der 2. Handball-Bundesliga geht weiter – vorerst zumindest. „Die beiden nächsten Heimspiele werden stattfinden“, erklärte Geschäftsführer Florian Korte gestern nach einem ersten Gespräch mit dem vom Amtsgericht Flensburg bestellten Hamburger Insolvenzverwalter Peter-A. Borchardt. Am Mittwoch (20 Uhr) erwartet das Team von Trainer Christian Voß den HC Empor Rostock zum Nachholspiel und am Sonnabend (19 Uhr) die SG Leutershausen zum offiziellen Rückrundenstart in der 2. Liga.

Ob und wie es danach an der Treene weiter gehen wird, vermochte der Geschäftsführer gestern nicht zu sagen. „Das ist von mehreren Faktoren abhängig.“ Zum einen vom Insolvenzverwalter, der heute in Tarp erwartet wird, um Einsicht in die Unterlagen zu nehmen und danach mit Korte das weitere Vorgehen (Fortsetzung des Spielbetriebes oder vorzeitiges Aus) zu besprechen. Zum anderen vom Ausgang der Mannschaftssitzung, zu der sich gestern Abend die Spieler und die Mannschaftsleitung um Trainer Christian Voß trafen. „Denn nach dem Einreichen des Insolvenzantrages sind alle Spielerverträge hinfällig“, so Korte. Die Spieler können den Verein sofort verlassen und sich einen neuen Arbeitgeber suchen. Dafür haben sie nach den HBL-Statuten bis zum 15. Februar Zeit. Ob und wie viele diesen Schritt gehen werden, wird sich zeigen. Einfach wird es jedenfalls nicht mit dem Etikett „abgeschlagenes Schlusslicht“ in den Bewerbungsunterlagen. Der HSG-Geschäftsführer hofft deshalb, dass die Mannschaft zusammen bleibt. Denn nur die Akteure, die bleiben, hätten Anspruch auf drei Monate Insolvenz-Ausfallgeld, falls der Spielbetrieb fortgesetzt wird. Am vergangenen Donnerstag hatte der Zweitliga-Neuling beim Amtsgericht Flensburg wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Insolvenz gestellt. Unter dem Strich fehlt im Etat ein sechsstelliger Betrag, nachdem ein Kassensturz Altlasten offenbarte und zwei Sponsoren im Januar erklärten, dass sie nicht mehr zahlen werden.

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