Walluks-Nachfolger ist gefunden : Häusler hat „richtig Bock“ auf DHK

Jens Häusler ist vom 1. Juli an neuer Trainer der Drittliga-Handballer von DHK Flensburg.
Jens Häusler ist vom 1. Juli an neuer Trainer der Drittliga-Handballer von DHK Flensburg.

Transfer-Coup: Der Flensburger Handball-Drittligist verpflichtet zur neuen Saison den ehemaligen Trainer des HSV. Jens Häusler hat für drei Jahre unterschrieben.

shz.de von
09. März 2018, 06:00 Uhr

Bewegung bei den Drittliga-Handballern von DHK Flensburg – nicht nur auf dem Spielfeld. Neben der Vertragsverlängerung von Sjören Tölle bis 30. Juni 2019 und der Verpflichtung von Ex-Bundesligaspieler André Lohrbach haben die Flensburger jetzt einen Transfer-Coup auf dem Trainerposten gelandet: Für den zum Saisonende auf eigenen Wunsch ausscheidenden Torben Walluks wurde mit Jens Häusler ein prominenter Nachfolger gefunden.

Der 50-Jährige spielte für den HC Wuppertal, die SG Wallau-Massenheim und SG Kronau-Östringen in der Bundesliga. Zudem war er von 2011 bis 2017 als Trainer und Co-Trainer beim HSV Hamburg beschäftigt und feierte dort 2013 mit dem Gewinn der Champions League den größten Triumph. „Es waren sechs intensive Jahre“, sagt Häusler, der aktuell gemeinsam mit Ex-Nationalspieler Klaus-Dieter Petersen die Geschicke des A-Jugend-Bundesligateams des THW Kiel leitet.

Der Neue hat „richtig Bock“ auf die vom 1. Juli an bevorstehenden Aufgaben beim DHK. „Ich bin absolut heiß. Ich kenne den DHK ja schon seit vielen Jahren, auch aus den Begegnungen mit der U 23 des HSV in der Oberliga und 3. Liga. Das waren immer tolle Fights“, so Jens Häusler, der sich über die lange Laufzeit seines Vertrages freut. „Man kann wirklich sagen, dass eine gewisse Neigung zum DHK Flensburg immer bestanden hat. Der Drei-Jahres-Vertrag sagt ja auch aus, dass wir gemeinsam etwas vorhaben“, so Häusler, der aber keine Zielsetzung ausgeben möchte. „Dafür ist es viel zu früh. Doch ich möchte den seit Jahren mit Matthias Hahn erfolgreich eingeleiteten Weg weitergehen. Ich will die Mannschaft weiter entwickeln, in der 3. Liga nachhaltig etablieren und in der Tabelle nach oben klettern“, gibt der neue Coach dann doch einen Einblick in seine Vorstellungen – und spart auch nicht mit Lob für die Möglichkeiten bei seinem neuen Arbeitgeber. „Der DHK hat ein tolles Umfeld, das für die 3. Liga schon fast außergewöhnlich ist. Die Voraussetzungen sind klasse, man spielt fast immer vor voller Halle. Außerdem finde ich die Pressekonferenzen im Foyer der Halle sehr gut“, so Häusler. DHK-Geschäftsführer Tim Blohme sieht die Verpflichtung von Häusler auch als Beleg für den Stellenwert des Drittligisten in Flensburg. „Seit acht Jahren stellen Peter Stotz und ich hier etwas auf die Beine. Wenn hier personelle Veränderungen anstehen, herrscht keine Untergangsstimmung. Das gehört dazu. Man sieht an der Verpflichtung von Jens Häusler, der ein absoluter Profi ist, was für eine gute Adresse der DHK Flensburg in den letzten Jahren geworden ist. Wir lassen uns nicht von außen irritieren, bleiben beständig und seriös“, so Blohme.

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