29:33-Heimniederlage gegen die HG Hamburg-Barmbek : „Haben es nicht hinbekommen“

Hand im Gesicht: Die Hamburger Robin Morgner (verdeckt) und Martin Laursen bringen Tjark Desler (links) zu Fall.
Hand im Gesicht: Die Hamburger Robin Morgner (verdeckt) und Martin Laursen bringen Tjark Desler (links) zu Fall.

Die Handballer des DHK Flensburg haben in der 3. Liga Nord eine empfindliche Niederlage hinnehmen müssen.

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19. März 2018, 11:00 Uhr

Das Vier-Punkte-Spiel gegen die auf einem Abstiegsplatz liegenden HG Hamburg-Barmbek verloren die Schützlinge von Torben Walluks in der heimischen Idrætshalle sang- und klanglos mit 29:33 (12:19). „Zwischen der 25., und 45. Minute war es ein Totalausfall“, beschönigte der Flensburger Trainer nichts.

Seine Mannschaft lag während der gesamten Partie nicht einmal in Führung. Zwar wurde das schnelle 0:2 der Gäste ebenso schnell zum 2:2 gekontert, doch danach lag der DHK stets im Hintertreffen. Nur in wenigen Phasen der ersten Halbzeit hatte der Flensburger zugeneigte Beobachter das Gefühl, das Spiel könnte einen guten Ausgang nehmen.

Zum Beispiel, als DHK einen 3:7-Rückstand binnen 151 Sekunden zum 7:8 verkürzte (13. Minute). Bis fünf Minuten vor dem Wechsel waren die Gastgeber beim 11:14 noch in Schlagdistanz und im Rennen um die Punktevergabe. Torhüter Henk Muus Meyer hielt seine Teamkameraden im Spiel, da er drei Siebenmeter von Barmbeks Torjäger Christoph Wischniewski parierte. Doch danach nahm das Unheil seinen Lauf. Bis zur Halbzeitsirene gelang dem DHK nichts mehr, während die Gäste ihre Angriffe ruhig herunter spielten und sich auf 12:19 absetzten.

Wer nach dem Wechsel mit einem Aufbäumen des DHK gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Individuell blieben die Flensburger vieles schuldig, der Aufsteiger zog auf 13:24 (38.) davon. Neun Minuten vor dem Abpfiff leuchtete ein niederschmetterndes 19:30 von der Anzeigetafel der Idrætshalle, in der die 350 Zuschauer ihrer Mannschaft aber weiter den Rücken stärkten.

„Sie haben uns toll unterstützt“, lobte Torben Walluks das Publikum, das ein sich noch einmal aufbäumendes DHK-Team sah. Denn Trainer Walluks versuchte die Kreise der Gäste mit einer offensiven Deckung, in der zum Teil Mann gegen Mann agiert wurde, zu stören. Zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene hatten sich die Flensburger sogar bis auf 27:31 herangekämpft. Doch Hamburg-Barmbek behielt die Übersicht.

„Die Stimmung war gut. Es lag nur an uns, denn wir haben es auf dem Spielfeld einfach nicht hinbekommen und schlecht gespielt“, so das Resümee des enttäuschten Torben Walluks.

DHK Flensburg: Basenau, Muus Meyer – Zakrzewski (6), Jessen (3), Lohrbach (3/1), Worm (1), Wickert-Grossmann, Jochimsen (7), Timm (2), Ejmar, Tölle, Desler (7).

HG Hamburg-Barmbek: Dobratz, Knust – Tretow (6), Charbatzadeh, Becker, Hesse, Morgner (3), Kaminski (4), Wischniewski (9), Schneider (8/1), Kretzschmar, Hanisch, Maciejewski, Laursen (2).

Schiedsrichter: Adler/Hornuff (Stendal).

Zuschauer: 350.

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