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Flensburger Stadtwerke-Lauf mit Rekordbeteiligung : Gute Resonanz und zahlreiche Bestzeiten

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Temperaturen hätten höher sein können, aber ansonsten bot der 6. Flensburger Stadtwerke-Lauf fast alles, was sich das Läuferherz von einem Frühlingsauftakt erhofft. Mehr als 500 Aktive waren beim Straßenlauf in Flensburg-Engelsby auf den Beinen.

shz.de von
erstellt am 15.Mär.2016 | 14:00 Uhr

Sowohl Breitensportler als auch Lauf-Asse waren mit von der Partie.

Obwohl mit Natalie Jachmann und Pascal Dethlefs die Favoriten leicht angeschlagen auf einen Start verzichteten, konnten die Organisatoren gleich mehreren Athleten zu erstklassigen Siegerzeiten gratulieren. „Ich bin von Leistungen und Stimmung begeistert“, freute sich Organisator Ludwig Kiefer von der Agentur Triple Events, der auch eine Rekordbeteiligung verzeichnen konnte. Der Stadtwerke-Lauf scheint inzwischen in der Wahrnehmung der Laufszene als Fixtermin im Frühjahr seinen Platz gefunden zu haben und auch die Anwohner an der Strecke zwischen Engelsby, Rüllschau, Rosgaard und Weesries schenken dem Lauf gesteigerte Beachtung. So waren am Streckenrand deutlich mehr anfeuernde und beobachtende Zuschauer zu vernehmen als bei den bisherigen Rennen.

In beeindruckender Form präsentierte sich Mansor Farah, der kurzfristig von der Fünf- auf die Zehn-Kilometer-Distanz umgemeldet hatte. Der 19-Jährige vom STV Sörup lief eines der stärksten Rennen seiner bisherigen Karriere und durfte im Ziel eine famose Bestmarke von 32:26 Minuten bejubeln.

Auf der ersten Runde drückte sein Altersgenosse Bjarne Perleberg (LG Tönning/St. Peter), der wie Farah seine erste Saison in der Hauptklasse absolviert, forsch aufs Tempo. Während der junge Mann von der Westküste, der in der Vorwoche ein Kräfte zehrendes Rennen bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften gerannt war, das Anfangstempo nicht durchhalten konnte, blieb Farah auf konstant hohem Tempo.

„Seit Jahresanfang kann ich wieder richtig trainieren und bin jetzt 100 Prozent fit“, erklärte der Söruper seinen Leistungssprung. Im Vorjahr hatte Farah wegen eines Beinbruchs lange pausieren müssen und auch nach seinem Wiedereinstieg nur reduziert trainieren können. Bjarne Perleberg lief nach 34:22 Minuten als Zweiter ins Ziel, ehe Vorjahressieger Bernd Burmeister (Hamburger SV) nach 38:11 Minuten als Dritter folgte.

Im Zehn-Kilometer-Rennen der Frauen wurde Karen Paysen vom TSV Langenhorn ihrer Favoritenrolle gerecht und setzte sich in 38:31 Minuten mit klarem Vorsprung vor Nathalie Fritzke (LG Flensburg/42:32) und Zuzanna Asztemborska (Ecco Better Running Club/42:48) durch. Die erwartete Siegerin gab es auch über fünf Kilometer, wo Thurid Gers von der LG Flensburg ihre Klasse zeigte und in 17:33 Minuten gewann. Die deutsche Jugend-Hallen-Meisterin hätte fast auch alle Männer hinter sich gelassen– von Sieger Tim Sommer vom Lauftreff Struxdorf trennten Gers im Ziel nur drei Sekunden. Mit Mara-Sophie Münster (TriAs Flensburg/18:31) zeigte auf dem zweiten Platz auch Flensburgs stärkste Nachwuchs-Triathletin gute Form. Bei den Männern entschied Hanno Reese vom STV Sörup) in 18:47 Minuten den Kampf um den zweiten Platz gegen Sascha Rothmann (TSV Ladelund/18:51) knapp für sich.

Den erfolgreichen Tag des STV Sörup rundete Maik Lange ab, der in persönlicher Bestzeit von 1:18:41 Minuten den Halbmarathon vor Niels Schnoor (VfL Bokel/1:24:03) und Miguel Vogelgsang (LT Husum/1:25:19) gewann. Bei den Frauen setzte Anne Becker vom SV Enge-Sande ihre Siegesserie fort. Nach 1:34:04 Stunden feierte die 26-jährige Nordfriesin den dritten Sieg in Folge auf der längsten Strecke des Stadtwerke-Laufs. Kirsten Sellmer (LG Flensburg/1:38:43) und Ina Voigt (TSV Glücksburg 09/1:43:44) folgten auf den weiteren Podiumsplätzen.

Die Rekordbeteiligung bescherte auch eine neue Höchstmarke bei der Spendensumme, die der Klimapakt Flensburg anlässlich des Stadtwerke-Laufs für ein lokales Klimaschutzprojekt zur Verfügung stellt. Bürgermeister Henning Brüggemann unterstrich sein Engagement mit seiner Teilnahme auf der Fünf-Kilometer-Strecke, die er in 28:40 Minuten bewältigte.

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