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Fussball : Große Herausforderung: Weiche zum Spitzenreiter HSV II

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Regionalliga: Flensburger mit dem 1:0-Erfolg im Landesduell gegen den VfR Neumünster im Rücken zuversichtlich.

Mit dem 1:0-Erfolg im Landesduell gegen den VfR Neumünster hat der ETSV Weiche im dritten Saisonspiel endlich die Erfolgsspur gefunden. Ein Dreier zur richtigen Zeit, denn am Sonnabend (14 Uhr) müssen die Flensburger Regionalliga-Fußballer beim Tabellenführer Hamburger SV II antreten. Den Bundesliga-Nachwuchs des HSV hatte eigentlich niemand auf der Rechnung, als es um die Spitzenplätze ging. Zu schwach spielte die U23 in den beiden vergangenen Jahren. Doch mit dem neuen Trainer Joe Zinnbauer und Talenten aus Freiburg, Karlsruhe oder sogar vom FC Bayern München scheint sich in Hamburg etwas zu entwickeln. Neun Punkte, 9:0 Tore nach Siegen in Goslar (4:0), gegen Norderstedt (3:0) und in Oldenburg (2:0), der alten Wirkungsstätte von Zinnbauer, sprechen für sich. „Meine Mannschaft hat gut gespielt. Wir waren nicht ganz so dominant wie in den Partien zuvor, aber die Jungs haben sich den Sieg verdient“, so der glückliche Zinnbauer nach dem Erfolg gegen sein Ex-Team. „In jedem Jahr gibt es die eine oder andere Mannschaft, die positiv überrascht. Vielleicht ist es diesmal der HSV“, sagt ETSV-Trainer Daniel Jurgeleit. Die Flensburger haben gegen die Hamburger U23 bislang eine schlechte Bilanz. In den Heimspielen gab es zwei klare Niederlagen, aber in der Hansestadt erkämpfte Weiche ein 2:2 und 0:0. „Gut, dass wir nicht zu Hause spielen, das hilft ein bisschen“, ist Jurgeleit überzeugt und spricht von einer „interessanten Aufgabe“. Er glaubt: „Mit dem Erfolgserlebnis gegen Neumünster im Rücken werden einige Spieler bestimmt noch ein paar Prozent mehr herausholen. Nichts ist besser, als sich gegen den Tabellenführer zu beweisen.“ Alle wissen: Eine Steigerung ist nötig, wenn Weiche zum dritten Mal in Folge beim HSV etwas erreichen will. „Aber gegen spielstarke Mannschaften kommen wir gut zurecht. Alles ist möglich“, betont Jurgeleit, der den Gegner bislang nur per Video gesehen hat. Noch hat er nicht entschieden, wie er gegen die starke HSV-Offensive reagiert und ob er Umstellungen vornimmt. Kevin Schulz ist leicht angeschlagen, und Jonas Walter meldete sich nach seiner Magen- und Darmgrippe zurück.


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erstellt am 15.Aug.2014 | 08:00 Uhr

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