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Champions League-Heimspiel gegen Istanbul : Gottfridsson pausiert gegen Besiktas

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ljubomir Vranjes geht bei Jim Gottfridsson auf Nummer sicher. Der Trainer der SG Flensburg-Handewitt wird am Mittwoch in der Champions League gegen Besiktas Istanbul (19 Uhr, Flens-Arena) auf den jungen Schweden verzichten.

„Jim kann gehen und springen“, berichtete der SG-Trainer. Eine genaue Diagnose für die Schmerzen im rechten Fuß des Rückraumspielers steht aber noch aus.

Gottfridsson hatte in der vergangenen Saison nach zwei Ermüdungsbrüchen im rechten Fuß lange pausieren müssen und war zuletzt vom Arzt der schwedischen Nationalmannschaft operiert worden. Diesem wurden jetzt die Aufnahmen der MRT-Untersuchung zugeschickt, um mit ihm die weitere Vorgehensweise abzuklären. „Deshalb möchte ich kein Risiko eingehen. Jim wird nicht spielen“, so Vranjes. „Zum Glück haben wir ja genügend Alternativen im Rückraum“, ergänzt Geschäftsführer Dierk Schmäschke, der gegen Besiktas über 4000 Zuschauer erwartet.

Zu Hause haben die Flensburger in der laufenden Saison der Königsklasse noch keinen Punkt abgegeben. Auch gegen Istanbul sind zwei Zähler fest eingeplant. Vranjes warnt allerdings davor, die in der Gruppe A noch punktlosen Türken zu unterschätzen. „Die Mannschaft von Besiktas hat Qualität“, sagt der 42-Jährige. „In Veszprem beim 25:33 haben sie lange mitgehalten, lagen nach 40 Minuten lediglich mit drei Toren zurück. „Wir sind Favorit und wollen Gas geben“, sagt Vranjes, „müssen aber höchst konzentriert auftreten.“

Das war am vergangenen Sonntag bis auf eine kleine Schwächephase zum Ende der ersten Hälfte gegen RK Celje der Fall. Dabei ließ Vranjes sein Team rund zehn Minuten lang mit vier Rückraumspielern agieren, um Kreisläufer Henrik Toft Hansen zu entlassen, der seit der Verletzung von Anders Zachariassen allein die Verantwortung am Kreis trägt. „Henrik macht das großartig“, lobt der SG-Trainer. „Aber das kann nicht die Lösung sein, bis Anders im Frühjahr zurückkehrt.“ Nach der heutigen Partie möchte der Schwede in Gespräche mit möglichen Kandidaten für eine Interimslösung einsteigen.

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erstellt am 14.Okt.2015 | 06:30 Uhr

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