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Erneute Verletzung im rechten Mittelfuss : Gottfridsson fällt bis zur Rückrunde aus

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Jim Gottfridsson und die SG Flensburg-Handewitt müssen erneut einen schweren Rückschlag verdauen. Der Spielmacher wird dem Handball-Bundesligisten frühestens in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen.

Eine erneute Verletzung im rechten Mittelfuß, erlitten im Heimspiel der Champions League am 11. Oktober gegen Celje, zwingt den 23-Jährigen zu mindestens drei Monaten Pause.

Das bedeutet für den Schweden auch das Aus für die Europameisterschaft, auf die sich Gottfridsson sehr gefreut hatte. „Ich bin natürlich sehr traurig darüber, dass ich im Moment weder der SG noch der schwedischen Nationalmannschaft zur Verfügung stehen kann“, sagte der Rückraumspieler, auf den nun intensive Reha-Maßnahmen warten.

Die Leidensgeschichte von Gottfridsson begann am 20. Juli 2014 im SG-Trainingslager in Schweden, als er sich in einem Testspiel erstmals einen Bruch im rechten Fuß zuzog. Dieser wurde in Flensburg von SG-Mannschaftsarzt Dr. Thorsten Lange operiert. Der Heilungsprozess verlief gut, zwei Monate später gelang Gottfridsson in Magdeburg ein starkes Comeback. Doch schon am 26. September hatte er wieder Pech, trat im Training auf den Fuß von Co-Trainer Maik Machulla, knickte um und wieder war die Folge ein Bruch im rechten Mittelfuß. Nach einer weiteren Operation folgte ein halbes Jahr Pause. Am 22. März kehrte der Schwede im Champions-League-Derby gegen den THW Kiel zurück. Im Mai feierte er mit der SG nach starken Leistungen den Triumph im Hamburger Final4 – da schien alles ausgestanden.

Bis zum Spiel gegen Celje vor drei Wochen, als sich ein ähnlicher Unfall wie schon zwei Mal zuvor wiederholte. Aufgrund der Vorgeschichte gab es diesmal noch intensivere Untersuchungen und Beratungen zwischen der Ärzten der SG und der schwedischen Nationalmannschaft, wie mit diesem neuerlichen Problem zu verfahren sei. Ergebnis: Die „knöcherne Verletzung“, so SG-Mannschaftsarzt Dr. Torsten Ahnsel, werde konservativ mit physikalischer Therapie (Stoßwellen, Ultraschall etc.) behandelt. Nach einer Kontrolluntersuchung im Dezember werde man weitersehen. Eine dritte Operation hätte eine weitaus längere Pause zur Folge gehabt.

„Das ist nach den langwierigen Verletzungen von Anders Zachariassen und Jacob Heinl ein weiterer herber Schlag. Wir geben Jim ausreichend Zeit, um die Fußverletzung auszukurieren“, sagte SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke, der weitere Nachverpflichtungen „definitiv“ ausschloss.

Unterdessen gibt es wieder Hoffnung auf eine Rückkehr von Jacob Heinl. Der Kreisläufer trainiert derzeit beschwerdefrei. „Jacob macht große Fortschritte. Nun müssen wir abwarten, wie sich dies nach einem längeren Zeitraum intensiven Trainings entwickelt“, sagte Schmäschke.

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erstellt am 03.Nov.2015 | 06:00 Uhr

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