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Heimsieg gegen die HSG Nord-NF : Glücksburgs Handballer machen Titelkampf wieder spannend

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Es bleibt spannend im Kampf um die Tabellenspitze in der Handball-Landesliga der Männer – und mit dafür verantwortlich ist der TSV Glücksburg 09. Der Tabellen-Siebte besiegte Spitzenreiter HSG Nord-NF mit 29:27.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 09:00 Uhr

Die Nordfriesen haben nun nur noch einen Punkt Vorsprung auf die HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve, die 30:20 beim TSV Hürup II gewann. Drei Minuspunkte mehr als die Nordfriesen hat der HC Treia/Jübek nach dem 37:27 gegen „Schlusslicht“ SG Oeversee/Jarplund-Weding.

HC Treia/Jübek – SG Oeversee/Ja-We 37:27 (20:14)
Ganz rund lief es beim HC nicht. „Wir hatten in der Abwehr einige Probleme“, gestand HC-Co-Trainer Melf Rathmann ein. Das schnelle 3:0 brachte keine Sicherheit, der Tabellenletzte glich zum 7:7 aus. Erst danach stabilisierte sich die Deckung, mit guten Kontern setzte sich Treia/Jübek auf 20:14 ab. Doch die Entscheidung war das noch nicht. „Wir sind nach der Pause einfach schlecht aus den Startlöchern gekommen“, monierte Rathmann. Die SG kämpfte sich noch einmal auf 19:22 heran. Dann hatte der Gastgeber seine Lethargie endgültig überwunden und drückte gewaltig auf das Tempo.

HC Treia/Jübek: Kruse (6), Jacobsen (6), Linde (5), Gümmer (5), Hoyer (5), Schütt (4), Schmidt (3), Chr. Schnoor, Bock, L. Schnoor (je 1). – SG Oeversee/Ja-We: Vogeler (7), Chwalina (6), Tiller (5), Hahn (4), Längricht (4), Falkenhagen (1).

TSV Hürup II – HSG Weddingstedt/H./D. 20:30 (7:11)
„Zumindest in der ersten Halbzeit haben wir dem Favoriten einen großen Kampf geliefert“, lobte Hürups Trainer Dennes Stapelfeldt Teamgeist und Leidenschaft seiner Mannschaft. Vor dem starken A-Jugend-Torhüter Paul Wieland stand eine sattelfeste 6:0-Deckung, bis zum 7:7 führte der TSV stets mit einem oder zwei Toren. Der Gast nutzte die erste Schwäche und legte zur Pause ein 11:7 vor. „Wir haben uns gegen die Niederlage gestemmt, sind aber nur bis zum 14:18 auf Tuchfühlung geblieben“, sagte Stapelfeldt, der eingestand, dass der Gegner eine Nummer zu groß war.

TSV Hürup II: Kristof (5/2), J. Brogmus (5), Großer (4), Lutter (3), Boldt (2), Hicks (1). – Weddingstedt/H./D.: Lasse Schmidtke (11/4), Giesecke (5), Rathjens (4), Luka Schmidtke (3), Schröder (2), Habermann (2), Haunstein (1).

TSV Glücksburg 09 – HSG Nord-NF 29:27 (12:16)
Als die HSG nach 13 Minuten beim 6:5 erstmals in Führung ging und den Vorsprung über 13:8 auf 16:12 ausbaute, schien die Partie entschieden. „Wir haben uns selbst um den Sieg gebracht“, monierte HSG-Betreuerin Angelika Janke. Die Nordfriesen stellten das Handballspielen ein, verlegten sich mehr auf die Kritik an den Unparteiischen, und brachten sich aus dem Rhythmus. Glücksburg hatte beim 22:22 (45. Minute) ausgeglichen und legte gleich drei Tore nach. Die HSG fand nicht mehr ins Spiel zurück und lief bis zum Abpfiff dem Rückstand hinterher.

Kuriosum im Spielplan: Schon am Sonnabend (16.30 Uhr) steht in Süderlügum das Rückspiel an.

Glücksburg: Flatterich (9/4), Redinger (6), Kristof (5), Haberland (4), Petersen (3), Hennig, Davidsen (je 1). – Nord-NF: Boyschau (11), Nicolaisen (6/1), Petersen (3), Lassen (2), Enewaldsen (2), Brix, Jürgensen, Jensen (je 1).

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