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A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt besiegt Rostock : Glanzloser Erfolg gegen den Tabellenletzten

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt schlug das Schlusslicht Empor Rostock in der Handball-Bundesliga sicher mit 35:29 (18:16). Doch die Zuschauer waren von der Vorstellung der Gastgeber nicht gerade begeistert.

Da waren sie sich einig mit Michael Jacobsen. „Ich hatte von meinen Jungs mehr erwartet“, gab der Trainer zu. „Ich hätte mir mehr Freude und Selbstbewusstsein gewünscht, und die Abwehr war mir häufig zu passiv.“

Das nutzten die Gäste gerade in der Anfangsphase. Sie führten nach sechs Minuten mit 4:3 und hielten nach 13 Minuten ein 8:8. Michael Jacobsen stellte häufiger die Abwehr um, ließ mal im 6:0-Verband agieren, dann im 5:1-System oder stark Mann bezogen – immer in der Hoffnung, der Defensive eine größere Effizienz einzuhauchen. Mit Jannis Blumenberg (Handverletzung) und Marlon Runow (Fußverletzung) konnten zudem zwei Akteure, die sonst in der Abwehr wichtige Aufgaben übernehmen, nicht eingesetzt werden.

Im Rückraum wechselte Simon Jürgensen diesmal hauptsächlich auf die linke Seite. Im rechten Rückraum überzeugte der B-Jugendliche Jannek Klein, der mit dem 11:8 (15.) den ersten nennenswerten Vorsprung herauswarf. Doch auch ein Team-Timeout konnte nicht verhindern, dass Empor beim 14:14 (25.) nochmals ausglich. Erst nach der Pause trat der SG-Nachwuchs etwas entschlossener auf. Robin Breitenfeldt (35.) erhöhte schnell auf 22:17 (35.). Als Simon Jürgensen einen Siebenmeter zum 33:26 (56.) verwandelte, war der höchste Spielstand erreicht.

Michael Jacobsen blickte derweil mit sorgenvoller Miene auf das Derby am Freitag in Kiel: „Wenn wir da eine Chance haben wollen, müssen wir uns gewaltig steigern.“

SG Flensburg-Handewitt: Ejlersen, Basenau – Petersen (1), Algirsson (1), Krüger (5), Latendorf (1), Jürgensen (4/2), Marczinkowski (2), Klein (6), Breitenfeldt (9/2), von Eitzen, Kurth (3), Thing (3).

HC Empor Rostock: Moritz, Steffen – Gansau (5), Feldbinder (4), Paul (3/1), Mallach, Schütze (5), Schramm (5), Traub (5), Glaser (2).

Schiedsrichter: Kotzur/Settler (Kiel).

Siebenmeter: 6:3.

Zeitstrafen: 4:5.

Rote Karte: Gansau (56., dritte Hinausstellung).

Zuschauer: 86.

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erstellt am 29.Nov.2015 | 19:00 Uhr

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