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HSG Tarp-Wanderup beim Final Four in Kiel : Gelingt den „Wölfen“ eine Überraschung ?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bleiben die Handballer der HSG Tarp-Wanderup ihrem Ruf als Pokalschreck treu? Im Final Four um den Landespokal in der Kieler Helmut-Wriedt-Halle trifft das Team von Jan Strunk am Sonnabend im ersten Halbfinale (15.30 Uhr) auf die HSG Mönkeberg-Schönkirchen.

Das zweite Halbfinale (18 Uhr) bestreiten Titelverteidiger SG Wift Neumünster und Gastgeber THW Kiel II, die beide in der Oberliga spielen und als Favoriten ins Rennen gehen.

Der Weg in die Endrunde hat gezeigt, dass der Tabellenzehnte der SH-Liga für Überraschungen gut ist. Nach einem 35:26-Erstrundensieg bei Landesligist HSG Ohrstedt-Ostenfeld (SZOWW) gelang dem Strunk-Team im Achtelfinale ein sensationelles 40:38 nach Verlängerung gegen den damaligen Oberliga-Primus HSG Ostsee N/G. Mit einem überraschenden 33:31-Erfolg bei der HSG Eider Harde machten die Treene-Handballer schließlich den Einzug ins Final Four perfekt. „Wir haben keinen Druck, aber ich erwarte eine ernsthafte Leistung“, so Jan Strunk.

Kopfschmerzen bereitet dem Trainer die angespannte Personalsituation, die sogar zu der Absage eines für Dienstag angesetzten Testspiels führte. Während Matthias von Petersson mit einem Bänderriss definitiv ausfällt, stehen hinter den Einsätzen von Kai Hinz, Tobias Otto, Kim Petersen und Mats Brogmus große Fragezeichen.

„Trotzdem wollen wir probieren, zwei Spiele zu gewinnen“, gibt sich der „Wölfe“-Coach kämpferisch. Das wird nicht leicht, denn schon im Halbfinale wartet mit Mönkeberg-Schönkirchen eine schwere Aufgabe. Die Kieler belegen in der SH-Liga mit 16:4 Punkten überraschend den dritten Platz. „Das ist eine gewachsene Truppe, die momentan von der Euphorie getragen wird“, meint Strunk. Auch aus der Treenehalle entführte die Mannschaft von Hauke Scharff beide Zähler (27:26).

Nach dem verpatzten Saisonstart zeigt die Formkurve allerdings auch bei Tarp nach oben. In den letzten vier Partien sammelte die HSG sechs Punkte und warf dabei im Schnitt fast 34 Tore. „Zu Saisonbeginn haben wir in Stresssituationen oft die Ruhe verloren, das ist deutlich besser geworden. Zur Zeit springt in jedem Spiel ein anderer in die Bresche und übernimmt Verantwortung“, lobt Strunk, der auf die lautstarke Unterstützung der Tarper Fans hofft. Unabhängig vom Ausgang des Halbfinales nehmen die „Wölfe“ am Sonnabend an der Weihnachtsfeier der Handballabteilung teil – im Idealfall mit dem Finaleinzug im Gepäck.

Spielplan:

Halbfinals: HSG Tarp-Wanderup – HSG Mönkeberg-Schönkirchen (Sbd., 15.30 Uhr), THW Kiel II – SG WIFT Neumünster (Sbd., 18 Uhr), Spiel um Platz drei: Sonntag, 13.30 Uhr, Finale: Sonntag, 16 Uhr.

Tickets: Tageskarten kosten für Erwachsene zehn und für Kinder bis 16 Jahre vier Euro.

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