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39:25-Triumph gegen den HSV Insel Usedom : Gala-Vorstellung des Junior-Teams

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Völlig losgelöst marschiert das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt derzeit durch die 3. Handball-Liga. Binnen einer Woche glückte zum zweiten Mal ein 14-Tore-Kantersieg. Diesmal hatte der HSV Insel Usedom beim 39:25 (18:11) nicht den Hauch einer Chance.

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2016 | 06:30 Uhr

„In der ersten Hälfte war vielleicht etwas Glück dabei, insgesamt bin ich aber absolut zufrieden“, bilanzierte SG-Trainer Till Wiechers. „Und unsere zweite Welle war einfach überragend.“

Wie schon in der vergangenen Woche waren die Voraussetzungen nicht die besten. Nur vier Rückraumspieler standen zur Verfügung, Morten Dibbert oder Ove Jensen füllten das Linkshänder-Vakuum. Das Fundament der Dominanz bildete sich hinten. Die offensiv interpretierte 6:0-Abwehr kaufte den Usedomern bald den Schneid ab. Bis zum 6:5 (15.) sahen die Zuschauer noch eine offene Angelegenheit, da die Hausherren bisweilen etwas hektisch agierten. „Da haben wir unsere Gelegenheiten auch schon herausgespielt, der Abschluss war aber anfangs nicht ganz so gut“, meinte Till Wiechers.

Die Gäste verloren nun massenhaft den Ball, binnen vier Minuten schnappte die Konterfalle zu – und es hieß 11:5 (19.). Beim Junior-Team gab es keinen Ausfall, dafür aber einige Kandidaten für ein Extra-Lob. Spielmacher Per Oke Kohnagel glänzte mit zehn Torvorlagen, Simon Hennig verdiente sich eine Bestnote vom Coach für seine Arbeit als Halbverteidiger. Und auch die jungen Außen Janos Steidtmann und Peer Wocyzechowski ernteten Schulterklopfer. „Die beiden sind 96-er Jahrgang, absolvieren das erste Jahr bei den Männern, treten aber so souverän auf, als ob sie schon lange 3. Liga spielen würden“, freute sich Wiechers.

Vor der Pause führte das Junior-Team zeitweise mit neun Toren Vorsprung (18:9, 27.), musste zu Beginn des zweiten Durchgangs die Insulaner herankommen lassen, die auf Schadensbegrenzung aus waren. Nach dem 27:20 (43.) konnten sie aber nichts mehr zusetzen. „Wir wollten die Flensburger nicht weiter zu Gegenstößen einladen“, sagte HSV-Trainer Piotr Frelek. „Wir haben einiges probiert, konnten aber doch nichts ausrichten.“ Das Junior-Team ging zur Probierphase über. Till Wiechers nahm in der Schlussphase gleich zwei Team-Timeouts, um die Mannschaft zunächst auf ihren „fliegenden Torwart“ und dann auf eine Formation mit sieben Feldspielern einzustellen. Den Zuschauern wurde einiges geboten. Sie mussten letztendlich nur auf das Fallen der Schallgrenze vergeblich warten: die „magische“ 40.

Vielleicht wollten sich die jungen Akteure nur das Geld für die fällige Kiste Bier sparen.

SG Flensburg-Handewitt II: Jöhnck, Lübker (ab 31.) – Kohnagel (2), Steidtmann (7), Wocyzechowski (3), Dibbert (5), Ehlers (7), Hennig (6/4), Louwers (2), Jensen (1), Möller (6).

HSV Insel Usedom: Petersen, Krynski – Glende (4), Neidel (3), Wicht (2), Pristas (5), Kicinsky (1), Fink (2), Wolski (1), Dübener, Zydron (7/3).

Schiedsrichter: Bergmann/Lochner (Hamburg).

Siebenmeter: 6:3. – Zeitstrafen: 2:3.

Zuschauer: 124.

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