Handball : Furiose erste Halbzeit

Kein Durchkommen am Kreis: Die Flensburger Tobias Wickert-Grossmann (Zweiter v. li.) und Lasse Johannsen werden von der Barmbeker Abwehr gestoppt.
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Kein Durchkommen am Kreis: Die Flensburger Tobias Wickert-Grossmann (Zweiter v. li.) und Lasse Johannsen werden von der Barmbeker Abwehr gestoppt.

Oberliga: DHK Flensburg behauptet mit einem klarem 39:27-Heimsieg über Hamburg-Barmbek die Tabellenführung.

shz.de von
26. Januar 2015, 08:49 Uhr

Vierter Sieg im vierten Pflichtspiel des Jahres. Die Oberliga-Handballer von DHK Flensburg haben ihre Aufgaben im ersten Monat des Jahres souverän gelöst. Nach drei hohen Auswärtssiegen feierte die Mannschaft von Trainer Matthias Hahn im ersten Heimspiel 2015 ebenfalls einen klaren Erfolg. Mit 39:27 (23:12) wurden die Fördestädter ihrer Favoritenrolle in der Idraetshalle gegen die HG Hamburg-Barmbek jederzeit gerecht. „Wir hatten nach den vielen Gegentoren aus dem Hinspiel einiges gutzumachen. In der ersten Halbzeit haben wir in der Deckung sehr gut gestanden und ein tolles Spiel gemacht“, freute sich Kreisläufer Tobias Wickert-Grossmann vor allem über den nahezu perfekten DHK-Auftritt in den ersten 30 Minuten.

Er selbst steuerte zum schnellen 5:2-Vorsprung nach acht Minuten zwei Tore bei. Ein Hattrick vom starken Jeppe Bruhn sorgte dann sogar für eine 8:3-Führung nach zwölf Minuten. Zwar nahm Gästetrainer Holger Bockelmann eine Auszeit, konnte den Spielfluss der Flensburger aber nicht stoppen. Das Hahn-Team baute den Vorsprung weiter aus und kam über 15:8 (22.) zwei Minuten später beim 18:8 zur ersten Zehn-Tore-Führung. Beim 22:10, drei Minuten vor dem Wechsel, waren es sogar zwölf Treffer Vorsprung. Mit einem klaren 23:12 ging es dann in die Pause.

Im zweiten Durchgang hielten die Flensburger die Gäste jederzeit auf Distanz, ließen die Zügel in der Defensive aber merklich schleifen und packten nicht mehr so beherzt wie noch in der ersten Hälfte zu. Doch nach dem 27:18 nutzte der DHK eine Überzahl konsequent zum 30:18 aus. Nach dem 33:22 gab es dann noch einmal einen 3:0-Lauf, den Jeppe Bruhn mit einem schönen Kempatrick zum 36:22 abschloss. In den letzten neun Minuten der Partie vergaben die Gastgeber dann einige Möglichkeiten und leisteten sich im Gefühl des sicheren Sieges auch technische Fehler. So betrieben die Gäste bis zum 39:27-Endstand noch ein wenig Ergebniskosmetik und verhinderten Treffer Nummer 40 der klar überlegenen Flensburger.

„Es ist immer ein Erlebnis hier in Flensburg zu spielen. DHK hat von Anfang an Gas gegeben und gehört hier nicht hin. Die Mannschaft ist zu gut für diese Liga“, zollte Barmbeks Trainer Holger Bockelmann der Überlegenheit der Fördestädter großen Respekt. „In der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft richtig gut gespielt. Da hat es Spaß gemacht, von der Seitenlinie zuzuschauen. Mir war klar, dass mein Team in der zweiten Hälfte dann nicht mehr so konzentriert sein wird. Aber ich bin trotzdem mit dem Spiel zufrieden“, freute sich DHK-Coach Matthias Hahn über den gelungenen ersten Heimauftritt des Jahres seiner Mannschaft in der Idraeatshalle.

DHK Flensburg: Weidner, Schefer - Zakrzewski, Moisen, Kalbus (1), Brüne (4), Sievers (4), Walluks, Wickert-Grossmann (3), Karzek, Johannsen (2), Bruhn (8/4), Tölle (7), Blockus (10).
HG Hamburg-Barmbek: Hentschel, Nagl - Mauer (2), Nils Becker (2), Carbatzadeh (4), Per Jonas Becker (4/2), Morgner (6), Thomalla (1), Redecker (1), Dietrich (2), Caballero, Abel (5).
Zuschauer: 300.


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