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Sportlerehrung im sh:z-Medienhaus Flensburg : Freuden-Hüpfer und Titelträume

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Es gab Urkunden, einen Imbiss, eine Talkrunde und nette Gespräche: Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag zeichnete die Sportlerinnen, Sportler und Talente des Jahres aus dem Norden im Flensburger Medienhaus aus.

shz.de von
erstellt am 02.Mär.2016 | 06:30 Uhr

Es war der emotionale Höhepunkt eines gelungenen Abends. Jürgen Muhl, stellvertretender Chefredakteur und Sportchef des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z), fragte Leichtathletin Grietje Kurtzweg nach ihren Eindrücken von den Special Olympic Games in Los Angeles. Die 33-Jährige strahlte übers ganze Gesicht und antwortete: „Soll ich ehrlich sein? Das war cool!“ Als sie die Urkunde für Flensburgs Sportlerin des Jahres erhielt, machte sie einen Freuden-Hüpfer. Auch den anderen Athletinnen und Athleten, die im sh:z-Medienhaus ausgezeichnet wurden, waren Stolz und Genugtuung deutlich anzumerken. SG-Handballer Lasse Svan twitterte kurz nach der Veranstaltung ein Foto seiner Urkunde und bedankte sich herzlich bei Leserinnen und Lesern des Flensburger Tageblatts.

Jürgen Muhl erinnerte an die Erfolge der Preisträger im Jahr 2015 und führte Interviews: „Wie fahren Sie privat Auto?“, wollte er von Rennfahrer Niklas Meisenzahl, Sportler des Jahres 2015 in Nordfriesland, wissen. „Ganz normal und eher ruhig“, antwortete der 22-Jährige, der von seinem Auftritt beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im vergangenen Jahr schwärmte. „Eine unglaubliche Atmosphäre. Man ist mit 170 Autos auf der Strecke und am Rand stehen die Fans und machen Party.“

Eine (oder mehrere) Partys könnten auch steigen, wenn die SG Flensburg-Handewitt in dieser Saison Titel gewinnt. Bundesliga, DHB-Pokal, Champions League – das sportliche Aushängeschild des Nordens ist noch in allen drei Wettbewerben vertreten. „Die Deutsche Meisterschaft wäre das Größte“, versicherten SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke und Lasse Svan. „Ein Pokal wäre schön, zwei wären super und drei unglaublich“, sagte Svan. Schmäschke betonte die Verbundenheit der SG mit der Region und stellte eine Einladung zu einem SG-Heimspiel in Aussicht. Besonders freute sich der gebürtige Niebüller, dass mit Schwimmerin Kerrin Steensen und Triathletin Nia Carstensen zwei Sportlerinnen aus seiner Heimatstadt ausgezeichnet wurden.

Für Schleswigs erfolgreiche Siebenkämpferin sind Auszeichnungen beinahe Routine. „Aber Sportlerin des Jahres über die Leserwahl zu werden, ist schon etwas ganz Besonderes“, sagte Folke Woch, die bereits vor vier Jahren zum Talent des Jahres gewählt worden war und wieder mit ihrem Vater und Heimtrainer Stephan angereist war. Auch in dieser Disziplin war das Woch-Team an der Spitze – man nahm als erste Gäste im großen Vortragssaal des Medienhauses Platz.

Neuland betrat Handballerin Katharina Ley. Die B-Jugendliche des HC Treia/Jübek und Talent des Jahres 2015 hatte sich im Vorwege allerdings bei ihrer Vereinskameradin Jule Dahm informiert, die 2012 die gleiche Auszeichnung erhalten hatte. „Ein wirklich schöner Abend“, meinte die 15-Jährige. Katharina Ley wurde von ihren Eltern begleitet, von denen sie ihr sportliches Talent mitbekommen hat.

Für den erkrankten Para-Triathleten Lars Hansen (bereits zum dritten Mal Sieger) nahm Ehefrau Kerstin die Urkunde in Empfang und nahm neben den besten Genesungswünschen auch den Ausdruck einer Zeitungsseite mit den Porträts der Sportler des Jahres mit. „Da wird er sich zusätzlich freuen“, meinte Kerstin Hansen.

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