Futsal : Flensburger verpassen in Münster das Halbfinale

DFB-Futsal-Cup: 1:5-Niederlage im Viertelfinale gegen den deutschen Vizemeister UFC Münster. Beste Chancen ausgelassen.

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17. März 2014, 08:00 Uhr

Das Flensburger Futsal-Wunder blieb aus. Im Viertelfinale um den DFB-Futsal-Cup 2014 unterlag der „FC Flensburg“ beim deutschen Vizemeister UFC Münster mit 1:5 (1:1). Aber so klar, wie es das Ergebnis ausdrückt, war das Spiel nicht. „Wir haben etwas Pech gehabt“, meinte Flensburgs Betreuer Rainer Andresen. „In der ersten Halbzeit waren wir klar das bessere Team und hätten 3:1 führen können. Dann läuft das Spiel vielleicht anders.“

Die Fußballer von Flensburg 08 und TSB Flensburg waren gegen die Münsteraner, die nur in der Fußball-Variante ohne Körperkontakt antreten, zunächst das stärkere Team im Spiel über zweimal 20 Minuten. Trotzdem gingen die sehr nervös agierenden Gastgeber durch Alexander Kenkel (15.) in Führung. Doch die Antwort der Flensburger, die offiziell als TSB antraten (das hatten die Spieler ausgelost), ließ nicht lange auf sich warten. Andreas von Diczelski, der leicht angeschlagen ins Spiel ging, glich nur zwei Minuten später zum 1:1 (17.) aus. Die Nordlichter, die zuvor norddeutscher Meister geworden waren und dabei den amtierenden Deutschen Meister Hamburg Panters zweimal geschlagen hatten, wollten mehr. Vor dem Halbzeitpfiff rückte UFC-Keeper Michael Szymanski in den Blickpunkt: Gegen Lasse Sohrweide zeigte er einen Klasse-Reflex (20.), kurz darauf machte er sich vor Thomas Lohner ganz groß und klärte. „Wir sind nicht zu unserem gewohnten Spiel gekommen, weil Flensburg immer mit zwei Mann tief stand“, sagte Münsters überragender Szymanski.

Nach dem Wechsel bog der Favorit auf die Siegerstraße ein. Gunnar Kaib traf zum 2:1 (25.). Aber das war noch nicht die Entscheidung. Kapitän Robin Schmidt, Marcel Hansen, Sohrweide und von Diczelski hatten den Ausgleich auf dem Fuß. Doch UFC-Schlussmann Szymanski rettete im Liegen und kurz darauf mit genialer Fußabwehr. Erst als Bartosz Mazurkiewicz (33.) nach einem „individuellen Fehler“ (Andresen) auf 3:1 erhöht hatte, war die Partie gelaufen. Während Flensburg mit fünf Feldspielern noch mal alles versuchte, schraubten Thomas Lehmann (36.) und Kaib (40.) das Ergebnis hoch. Pech hatte Nicholas Holtze, der in der ersten Hälfte umknickte und ausschied. „Er war bis dahin schon auffällig“, so Andresen. „Hoffentlich ist es nur eine Bänderdehnung.“

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