Partie gegen SV Preußen Reinfeld : Flensburg steht wieder im Finale des Fußball-Landespokals

Torschützen unter sich: Jannick Ostermann (li.) beobachtet, wie Nico Empen (re.) sich gegen Reinfelds Jan-Niklas Vogt durchsetzt und kraftvoll abzieht.
Torschützen unter sich: Jannick Ostermann (li.) beobachtet, wie Nico Empen (re.) sich gegen Reinfelds Jan-Niklas Vogt durchsetzt und kraftvoll abzieht.

Fußball-Regionalligist SC Weiche 08 gewinnt 2:0 beim Landesligisten Reinfeld und gastiert im Mai 2019 beim VfB Lübeck.

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03. Oktober 2018, 19:07 Uhr

Reinfeld | Erwartungsgemäß hat sich im Halbfinale des Fußball-Landespokals Titelverteidiger SC Weiche Flensburg 08 beim Landesligisten SV Preußen Reinfeld durchgesetzt. Mit 2:0 (1:0) löste der Meister der Regionalliga am Mittwoch seine Aufgabe souverän und zog verdient ins Endspiel ein. Am Sonnabend, 25. Mai 2019, ist dann Liga-Rivale VfB Lübeck auf der Lohmühle der Gegner.

„Ich bin zufrieden. Man hat gesehen, dass wir das Spiel unter Kontrolle hatten. Wir haben unsere ersten zwei, drei Chancen nicht genutzt, dann hat uns ein Standard geholfen“, sagte Flensburgs Trainer Daniel Jurgeleit. Besonders freute ihn das Tor des emsigen Angreifers Nico Empen: „Er hat zuletzt gut gearbeitet, das hat er sich mal verdient.“

Der Landesligist überließ dem Titelverteidiger das Feld, sodass die Flensburger von Beginn an mehr Ballbesitz besaßen. Chancen in der ereignislosen Anfangsphase aber kreierten die im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen den HSV II (3:1) nur auf zwei Positionen veränderten Gäste gegen abwartend agierende Reinfelder zunächst nicht. Erst in der 23. Minute wurde Weiche das erste Mal gefährlich, als Nico Empen sich durchgesetzt hatte und aus halblinker Position abzog. Jonas Marschner parierte den ersten Versuch, und auch den aufgenommenen Abpraller des Flensburgers entschärfte der Preußen-Keeper. Zwei Minuten später musste sich der SVP-Schlussmann mächtig strecken, als Gary Noel in Folge einer Standardsituation einen zweiten Ball scharf gemacht und auf das Tor gebracht hatte. Marschner lenkte mit einem klasse Reflex die Kugel zur Ecke.

Die Stormarner machten ihre Sache ordentlich, boten dem Regionalligisten nur wenig Räume in der torgefährlichen Zone – und gerieten dennoch kurz vor dem Seitenwechsel unglücklich ins Hintertreffen. Nach einer Empen-Ecke köpfte Jannick Ostermann einen Gegenspieler an. Der Abpraller landete wieder an der Stirn des Flensburgers – und in Billard-Manier von dort aus zum 0:1 im Tor der Gastgeber (42.).

Der Favorit hatte seine Schuldigkeit getan – und so entwickelte sich nach der Pause ein Spiel der Kategorie „Langweiler“. Flensburg dominierte, ohne sich mit Ruhm zu bekleckern. Chancen waren Mangelware. Dennoch schien es nur eine Frage der Zeit, bis der Regionalligist eine Lücke finden würde, um für die Entscheidung zu sorgen. Und in der 65. Minute tat sie sich dann auf: Jannick Ostermann bediente seinen Zwillingsbruder Hendrik. Der drang in den Strafraum ein und legte auf den freistehenden Empen zurück, der zum 0:2 vollendete. Ein weiterer Treffer von Empen fand wegen angeblichen Handspiels keine Anerkennung (72.).

Auf der Gegenseite konnte der wacker kämpfende Außenseiter nur noch einmal für Gefahr sorgen. Nach einem Freistoß kam Patrick Schröder (90.+1) zum Abschluss, doch Torhüter Florian Kirschke tauchte ab und parierte den Ball.

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