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Handball Champions-League : Flensburg-Handewitt hält Wisla Plock auf Distanz

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Überzeugender 35:28-Erfolg in der Champions League gegen polnisches Team vor 3517 Zuschauern.

shz.de von
erstellt am 08.Okt.2014 | 21:30 Uhr

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt sind in der Champions League wieder auf Kurs. Gestern Abend besiegte die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes das polnische Team von Wisla Plock verdient mit 35:28 (21:16), weist in der Tabelle jetzt 4:2 Punkte auf, und hielt einen der Konkurrenten um den zweiten Rang in der Gruppe auf Distanz.

Die 3517 Zuschauer in der Flens-Arena rieben sich zunächst verdutzt die Augen, denn ihr Team legte einen veritablen Fehlstart hin. Gegen die Zwei-Meter-Männer der Polen in Rückraum und der offensiv agierenden Deckung tat sich die SG zunächst schwer, lag nach drei Minuten 0:3 und weitere drei Minuten später gar 1:6 zurück.

Doch es wurde besser. Über 4:7 (.) und 6:7 (11.) pirschten sich die Gastgeber heran, hatten beim 9:9 nach einer Viertelstunde erstmals den Ausgleich geschafft. Großen Anteil daran hatte Rechtsaußen Bogdan Radivojevic, der für Lasse Svan begann, und der im Bundesligaspiel gegen Erlangen noch gescholtene Drasko Nenadic.

Der SG-Express kam ins Rollen. Die Abwehr packte zu, Mattias Andersson hielt wie gewohnt, und die Gastgeber kamen dazu, ihr gefürchtetes Gegenstoßspiel aufzuziehen. Über 13:10 (20.) und 17:13 (26.) zog Flensburg-Handewitt bis zum 21:16-Pausenstand davon. Bei den Gästen machte sich bemerkbar, dass der „zweite Anzug“ nicht passte – immer wenn Plock wechselte, war der Spielfluss dahin.

Das änderte sich auch in den zweiten 30 Minuten nicht. Die SG war diesmal gleich hellwach, baute den Vorsprung kontinuierlich aus – über 24:17 (33.) ging es bis zum 30:22 (45.). Dass die Polen mit vier Treffern in Folge noch einmal heran kamen, war nicht ihrer Leistung, sondern vielmehr einer siebenminütigen „Auszeit“ der Schleswig-Holsteiner geschuldet. Als Keeper Andersson gegen Tioumentsev parierte und Hampus Wanne im Gegenzug traf, war die kleine Aufholjagd vorbei – und die SG steuerte einem souveränen Sieg entgegen.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller (bei einem SM) – Karlsson, Nenadic (7), Eggert (6/4), Glandorf (6), Mogensen (7), Svan (n.e.), Wanne (1), Kaufmann, Jakobsson Heinl (1), Zachariassen, Kisum (n.e.), Radivojevic (7), Blohme (n.e.).

Wisla Plock: Wichary, Corrales, Morawski, – Kwiatkowski, Daszek , Racotea (4), Tioumentsev (3), Wisniewski, Ghionea (7/3), Rocha (4/1), Syprzak (2), Zelenovic (5), Montoro (1), Nikcevic (1), Pusica (1).

Schiedsrichter: Pichon/Reveret (Frankreich).

Zeitstrafen: 5:2 – Siebenmeter: 4:6

Zuschauer: 3517.

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