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Fussball : Flensburg 08 gibt den Ton an

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

SH-Liga: Hochverdienter 3:1-Sieg gegen enttäuschenden SV Todesfelde. Hathat, Barth und Holtze treffen für das Papenberg-Team.

Mit einer großartigen Leistung begeisterte Schleswig-Holstein-Ligist Flensburg 08 seinen treuen Fußball-Anhang. Bei äußerst widrigen Witterungsbedingungen, aber sehr guten Platzverhältnissen schlug die Mannschaft von Trainer Frank Papenberg den SV Todesfelde souverän mit 3:1 (1:1). Der Sieg hätte aufgrund er Vielzahl der Tormöglichkeiten allerdings noch wesentlich höher ausfallen müssen. Am Ende bescheinigte SVT-Coach Sascha Sievers seiner Truppe wenig diplomatisch, „eine gruselige Vorstellung abgeliefert zu haben“.

Die Anfangsphase verlief noch recht ausgeglichen. Beide Teams spielten erfrischend nach vorne und suchten den Torabschluss. Die Hausherren waren nach der enttäuschenden Vorstellung am vergangenen Wochenende gegen TuRa Meldorf (0:1) nicht wiederzuerkennen. Sie gingen in die Zweikämpfe, zeigten ihre spielerischen Qualitäten und kamen zu besten Chancen. Die Führung von Ihab Hathat in der 13. Minute war dann auch verdient. Rinor Kuci spielte in die Spitze, Todenfeldes Keeper Joshua Du Preez kam relativ unmotiviert aus seinem Kasten, so dass der quirlige Hathat keine Mühe hatte, das Leder ins leere Tor zu schieben.

Die Blau-Gelben waren nun klar tonangebend. Umso überraschender fiel der Ausgleich. Die 08-Abwehr bekam den Ball nicht aus der eigenen Gefahrenzone. Dennis Studt war plötzlich völlig frei, und es stand 1:1 (21.). Bis zur Pause hatten beide Teams noch gute Möglichkeiten der Ergebniskorrektur, aber sie vergaben beste Chancen. Für den SVT-Trainer war es allerdings zu wenig, was seine Elf im ersten Abschnitt bot: „Wir haben nicht die Zweikämpfe angenommen, keine zweiten Bälle bekommen und nach vorne wurde zu einfallslos gespielt.“

08-Coach Frank Papenberg, der ohne die Stammspieler Tanju Hassanoglou, Thomas Lohner und Mergim Kuci begann, war trotz des Unentschieden schon zur Pause zufrieden: „Wir hatten ein deutliches Chancen-Plus. Kein Vergleich zu unserem schwachen Auftreten beim Meldorf-Spiel.“

Unmittelbar nach Wiederanpfiff hatten die Gäste zwei gute Möglichkeiten. Zunächst verzog Dominik Möller einen 22-Meter-Freistoß knapp (48.). Drei Minuten später scheiterte Studt freistehend an 08-Keeper Nick Schmidt (51.). Die Platzherren machten es wenig später besser. Rinor Kuci wurde auf der linken Seite freigespielt, passte in die Mitte, und Flemming Barth erzielte die erneute 08-Führung (55.). Kuci verletzte sich bei dieser Vorarbeit, nun kam Tanju Hassanoglou herein. Er brachte auf der linken Seite noch einmal richtig Schwung. So auch in der 74. Minute, als er Nicholas Holtze auflegte, der mit dem Treffer zum 3:1 den Sack endgültig zumachte.

Sievers war am Ende froh „dass wir nur 1:3 verloren haben. Das hätte noch viel schlimmer ausgehen können“. Für Papenberg war die mangelhafte Chancenverwertung auch der einzige Kritikpunkt. „Da waren noch mehr Tore drin, aber heute hat meine Mannschaft wieder gezeigt, welche fußballerische Qualität in ihr steckt.“

Flensburg 08: Nick Schmidt – Baasch (82. Ramadanoski), Robin Schmidt, Jannsen, Carstensen – Linhardt (68. Lohner), Woitschätzke – Rinor Kuci (60. Hassanoglou), Holtze, Hathat – Barth.

SV Todesfelde: Du Preez – Bruhn (59. Hamann), Petzold, Haldau, Lembke – Yavuz, Bernoth – Brumshagen, Lübcke, Uhlenbrock – Studt.

Tore: 1:0 Hathat (13.), 1:1 Studt (21.), 2:1 Barth (55.), 3:1 Holtze (74.).

Schiedsrichter: Fynn Kohn (Husumer SV).

Zuschauer: 100.

Beste Spieler: Hassanoglou, Holtze, Nick Schmidt / Yavuz.

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