Handball-Oberliga : Fans feiern den TSV Hürup enthusiastisch

Avatar_shz von 15. November 2021, 20:10 Uhr

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Aufstiegsrunde! Im Vordergrund feiern Carsten Ewers (li.) und Lasse Kurth, im Hintergrund wird der starke Torhüter Jens Elsler geherzt.
Aufstiegsrunde! Im Vordergrund feiern Carsten Ewers (li.) und Lasse Kurth, im Hintergrund wird der starke Torhüter Jens Elsler geherzt.

Team von Trainer Christian Lutter schafft Sprung in die Aufstiegsrunde - auch die HSG Tarp-Wanderup ist erfolgreich.

Hürup | Nach der SG Flensburg-Handewitt II hat auch der TSV Hürup die Aufstiegsrunde in der Handball-Oberliga der Männer erreicht. Die Mannschaft von Trainer Christian Lutter feierte einen 28:24-Erfolg gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. Die HSG Tarp-Wanderup, die in die Abstiegsrunde muss, besiegte die SG WiFT Neumünster ebenfalls mit 28:24. HSG Tarp-Wanderup – SG WiFT Neumünster 28:24 (10:12). Der Heimsieg wirkte sich zwar tabellarisch nicht aus (schon vorher stand fest, dass die HSG die Meisterrunde verpassen würde), doch einen positiven Effekt gab es trotzdem. „Der Sieg war sehr wichtig für die Moral. Wir haben Selbstvertrauen tanken können für die Abstiegsrunde in zwei Wochen“, sagte Trainer Jan Weide. In einer Partie ohne große spielerische Höhepunkte erkämpften sich die Hausherren erst in der Endphase den entscheidenden Vorteil. Nach dem 21:21 (51. Minute) war es Thore Erichsen, der sein Team mit drei Toren auf die Siegerstraße brachte (25:21/56.). HSG Tarp-Wanderup: Döhring, Rosenberger – Heckel (1), Kalbus (1), Schmidt (2), Wohldmann (1/1), Cardel (6/1), Petersen (4), Marquardt, Schramm (2), Boelk (2), Erichsen (6), Thoroe (3).   TSV Hürup – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 28:24 (13:14). Viel besser kann die Stimmung in der Flens-Arena nach dem SG-Sieg gegen die Löwen auch nicht gewesen sein. „Das war ein Tag wie gemalt. Unsere Fan-Kurve hat sich selbst übertroffen“, lobte TSV-Teammanager Björn Schlapkohl. Nach dem Erfolg feierten Spieler und Anhänger gemeinsam den Einzug in die Aufstiegsrunde. Der Start war den Gastgebern gründlich missglückt. Sie wollten dem Gegner mit einer 5:1-Abwehr begegnen, doch diese Variante funktionierte überhaupt nicht. „Wir haben die Lücken nicht geschlossen bekommen, unserem Torhüter Tim Lübker flogen die Bälle nur so um die Ohren“, hatte Schlapkohl beobachtet. Erst nach einer Auszeit (11. Minute beim Stand von 3:7) kehrte Besserung ein. Die Gäste-Deckung hatte Goalgetter Ove Jensen gut im Griff, dafür drehte Lasse Kurth (zwölf Treffer) mächtig auf. Und zwischen den Pfosten erlebte Routinier Jens Elsler einen Glanztag. „Die Abwehr war stark und Jens hat einen Sahne-Tag erwischt. Deckung und Torhüter haben sich gegenseitig gepusht“, freute sich der Teammanager. Bis zur Pause war Hürup auf 13:14 herangekommen, schaffte nach Wiederbeginn mit drei Toren in Folge den Umschwung, und hatte die Führung bis zur 45. Minute bis auf 21:17 ausgebaut. Den Vier-Tore-Vorsprung hielt der TSV bis zum Schluss. „Das wird eine richtig knackige Runde. Wir haben nichts zu verlieren“, wagte Björn Schlapkohl schon mal einen Ausblick auf die Aufstiegsrunde. TSV Hürup: Lübker, Elsler - Hummel, Luca Kurth (1), M. Jensen (1), Louwers (3), O. Jensen (5), Lasse Kurth (12/3), Brogmus (1), Knutzen, Ewers (1), Isaack (1), Fintzen (3), Schoor. ...

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