Fussball-Regionalliga : Ex-Angstgegner ist zu Gast

Gern gesehen: Torjubel im Manfred-Werner-Stadion, hier dargeboten von Patrick Thomsen (Mite) und Nico Empen (rechts) beim 3:1 gegen den Hamburger SV II.
Gern gesehen: Torjubel im Manfred-Werner-Stadion, hier dargeboten von Patrick Thomsen (Mite) und Nico Empen (rechts) beim 3:1 gegen den Hamburger SV II.

Die Regionalliga-Fußballer des SC Weiche Flensburg 08 treffen am Sonnabend auf den Lüneburger SK Hansa.

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12. Oktober 2018, 06:00 Uhr

Temperaturen bis 24 Grad Celsius, den ganzen Tag über strahlender Sonnenschein – es spricht eigentlich nichts gegen einen Besuch im Manfred-Werner-Stadion am Sonnabend. Um 13.30 Uhr treffen die Regionalliga-Fußballer des SC Weiche Flensburg 08 auf den Lüneburger SK Hansa. Die Mannschaft von Trainer Daniel Jurgeleit ist Fünfter (22 Punkte), die Niedersachsen belegen mit 16 Zählern Rang neun.

Lüneburg verkauft sich auf fremden Plätzen gut. In der laufenden Spielzeit haben sie von sechs Auswärts-Auftritten gerade einmal zwei – äußerst unglücklich in Kiel (1:2) und in Lübeck (0:3) – verloren. Neben drei Remis gelang der Elf von Trainer Rainer Zobel auswärts auch ein 2:1-Sieg in Norderstedt.

„Die machen das richtig gut“, lobt Daniel Jurgeleit den Kontrahenten, rühmt die Spielstärke und das geschlossene Auftreten des LSK. In der vergangenen Saison schaffte der SC Weiche 08 erstmals zwei Erfolge gegen Lüneburg, das 2014 aufgestiegen war. Bis zum ersten Sieg hatte es zuvor bis zum 29. März 2017 gedauert.

Zumindest ein Flensburger Spieler dürfte an das 1:0 des LSK in Flensburg am 14. August 2016 sehr gute Erinnerungen haben. Die Vorlage zum Tor des Tages per Eckball gab Gökay Isitan, der anderthalb Jahre für die Niedersachsen spielte. Am Sonnabend ist der 26-Jährige nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Spiel in Garbsen (2:1 beim TSV Havelse) am vergangenen Sonntag nicht dabei. Auch die verletzten Nedim Hasanbegovic und Kevin Njie fallen aus. Finn Wirlmann ist stark erkältet. Kapitän Christian Jürgensen, der sich bei der 2:3-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg II verletzte, steht ebenso wieder im Kader wie Jannis Pläschke.

Apropos Wolfsburg: Die Punkte, die der SC vor vier Wochen gegen den Tabellenführer verlor, holte er sich beim Auswärtssieg in Garbsen sozusagen zurück. „Den Sieg haben wir glücklich über die Zeit gebracht“, räumt Jurgeleit ein. „Havelse hat richtig stark gekämpft, die hatten nach dem 0:2 ja auch nichts mehr zu verlieren. Aber sie haben den Ball eben nicht reingebracht“, so der Trainer rückblickend.

13 von 17 Vorrundenspielen sind absolviert, vor der Winterpause stehen noch die Rückrunden-Partien gegen Jeddeloh (10. November), bei Lupo Martini Wolfsburg (18. November), gegen St. Pauli II (24. November), in Hannover (1. Dezember) und gegen Egestorf-Langreder (7. Dezember) an. Ein strammes Programm für den Meister, danach ist Pause bis Ende Februar.

Zuletzt gelangen drei Siege in Folge (HSV II, Landespokal in Reinfeld und in Garbsen) – das hat der ohnehin schon guten Stimmung im Team genützt. „Wir hätten natürlich den einen oder anderen Punkt mehr, aber das geht anderen Mannschaften auch so“, sagt Jurgeleit. Beispiel: Der VfB Lübeck musste sich zuletzt mit einem 0:0 gegen Rehden begnügen.

Der Höchstwert für ein Regionalliga-Heimspiel gegen Lüneburg steht bei 663 Zuschauern – diese Marke wird am Sonnabend so gut wie sicher übertroffen.

Wer noch keine Karten für das DFB-Pokalspiel gegen Werder Bremen am 31. Oktober hat, sollte sich beeilen. Tickets werden am Sonnabend im Stadion verkauft, auch in den sh:z-Kundencentern und online unter

https://tickets-weicheflensburg.reservix.de/events

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