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Regionalliga : ETSV Weiche bei „Lieblingsgegner “ Wolfsburg II

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Elf von Daniel Jurgeleit gastiert am Sonntag beim Tabellenzweiten. Nach vier sieglosen Partien in Folge wollen die Flensburger endlich wieder punkten. Unterdessen gab der Trainer Karten für das DFB-Pokalfinale an sein Team weiter.

shz.de von
erstellt am 28.Sep.2013 | 06:58 Uhr

„Man kann sagen: Die liegen uns“, sagt Trainer Daniel Jurgeleit und lacht. Die Rede ist vom Fußball-Regionalligisten VfL Wolfsburg II, gegen den der ETSV Weiche Flensburg in der vergangenen Saison vier Punkte holte. Einem 1:1 im Stadion am Elsterweg folgte ein 1:0 auf eigenem Platz – damals knackten die Fördestädter die 40 Punkte-Marke, sicherten sich endgültig den Klassenerhalt. Am Sonntag (14 Uhr) gastiert der Tabellenvierte bei den zweitplatzierten „Wölfen“, will nach vier sieglosen Partien in Folge punkten.

„Die haben enorme Qualität – sowohl offensiv als auch defensiv“, weiß Jurgeleit. Die Niedersachsen, trainiert vom ehemaligen Hannoveraner Valerien Ismael, zählen zu den heißen Titelkandidaten, haben sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt. Einer ihrer Stars vom Saisonbeginn ist allerdings nicht mehr dabei – Patrick Helmes kehrte kurz vor Ende der Transferperiode zum Zweitligisten 1. FC Köln zurück. „Der schießt gegen uns schon mal kein Tor“, so Jurgeleit.

Das 0:1 gegen den BV Cloppenburg am vergangenen Sonnabend ist aufgearbeitet. Der Coach vermisste bei seiner Mannschaft die unbedingte Bereitschaft, vermutet zudem, dass seine Spieler den BV Cloppenburg wohl auf die leichte Schulter genommen und nur nach dem Tabellenstand beurteilt hätten. „Nach acht Spieltagen ist noch keine Mannschaft abgestiegen. Cloppenburg hat sich intensiv vorbereitet und gut verteidigt“, analysiert Weiches Coach, der bis auf den angeschlagenen Hendrik Ostermann alle Mann an Bord hat. Am Sonntag um 5.30 Uhr macht sich die Weicher Reisegruppe auf den Weg nach Wolfsburg.

Jurgeleit wurde übrigens am Donnerstag beim Finale um den SHFV-Schulfußball-Cup für seine Fairplay-Geste vor dem Spiel gegen den VfR Neumünster (wir berichteten) ausgezeichnet. Es gab eine Urkunde und zwei Karten für das DFB-Pokalfinale am 17. Mai 2014 in Berlin. Jurgeleit war gemeinsam mit Kapitän Marc Böhnke und Abwehrchef Matthias Hummel zur Ehrung erschienen. Er verstand die Auszeichnung nicht nur als Anerkennung für seine Geste, sondern für die Entwicklung des gesamten Teams, das drei Mal in Folge die Fairplay-Wertung gewann. „Fairness schließt sportliche Entwicklung nicht aus“, so Weiches Coach zufrieden. Die zwei Tickets für das Pokalfinale kommen übrigens nicht dem Trainer, sondern dem gesamten Team zu Gute. „Ich werde das mit der Mannschaft besprechen. Mal sehen, wer die Glücklichen sind“, so der 49-Jährige.

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