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Erfolg zum Abschluss der Saison reicht nicht

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erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Handewitt | Vergeblich gehofft: Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt beendete die Saison in der 3. Handball-Liga mit einem Sieg - aber nicht mit einem Happy End. Nach dem klaren 40:30 (19:18) über Kellerkind HSV Insel Usedom blickte alles nach Niedersachsen. Doch die erhoffte Schützenhilfe blieb aus: Konkurrent VfL Fredenbeck gewann souverän, das Junior-Team muss absteigen. "Wir haben die Hausaufgaben gemacht, die Mannschaft hat noch einmal richtig gebrannt", sagte SG-Trainer Till Wiechers. "Wir können mit Stolz aus dieser Saison gehen."

Die Gastgeber legten in ihrem - zumindest vorerst - letzten Drittliga-Spiel los wie die Feuerwehr. Tempo lautete der Grundtenor. Nach etwas mehr als zwölf Minuten hieß es bereits 9:4. Thies-Jakob Volquardsen und Jonas Ottsen entwickelten aus dem Rückraum einen guten Zug. Ohne Schwächephase marschierte das Junior-Team allerdings nicht durch den Saison-Kehraus. Die Pommeraner glichen beim 14:14 (23.) aus und blieben bis zum 25:24 (42.) in Lauerstellung - ohne allerdings überhaupt einmal in Führung zu gehen.

Mit viel Herz spielte das Junior-Team seinen Stiefel weiter. Nun hatte Lukas Blohme seinen großen Auftritt. Mit einer Vierer-Serie erhöhte der junge Rechtsaußen auf 31:24 (49.). Der Rest war ein munteres Schaulaufen. Was blieb, war die bange Frage: Wie läuft es in Fredenbeck? Nun: Die Geestländer siegten klar mit 38:29 gegen eine ersatzgeschwächte Mindener Reserve, die ohne Trainer angereist war.

Das Wort "Wettbewerbsverzerrung" fiel nicht im Junior-Team, man ließ den letzten gemeinsamen Abend am Grill und mit Freibier ausklingen. "Das war noch einmal leidenschaftlicher Handball", bilanzierte Wiechers. "Leider haben wir diesen nicht die ganze Saison gezeigt." Die Ausbeute von 8:22 Punkten aus der Hinrunde war letztendlich zu dürftig. "Es kann sich sehen lassen, als Aufsteiger in der Rückrunde eine positive Bilanz zu schaffen", fasste SG-Leiter Sascha Zollinger zusammen. "Till hat wirklich eine gute Arbeit abgeliefert." In dieser Woche sollen zahlreiche Gespräche geführt und auch die Trainer-Frage gelöst werden. Die Weichen werden nun für die Zukunft gestellt - und die heißt Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. SG Flensburg-Handewitt II: Rudeck, P. Weidner - Blohme (8), Witte (3), Ottsen (6), Louwers, Volquardsen (8), Voigt (8/5), Dibbert (2), Schmidt (1), Kohnagel, Jensen (2), Blockus (2).

HSV Insel Usedom: Krol, Berndt - Moscinski (1), Wendt, Glende (6), Nietzel (4/1), Leow (5), Wicht (5/1), Fischer (5), Kicinski (1), Fink (1), Ruskov (1), Dübener, Neidel (1).

Schiedsrichter: Hoang Chung/Huß (Hannover). - Zeitstrafen: 2:7. - Rote Karte: Fink (44.). - Siebenmeter: 6:3. - Zuschauer: 150.

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