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2. Handball-Bundesliga : Englische Woche zum Jahresabschluss für die Tarper Wölfe

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Heute Heimspiel gegen HG Saarlouis. Trainer Christian Voß: „Wir haben aber ein Heimspiel und wollen alles daran setzen, den zweiten Sieg einzufahren.“

shz.de von
erstellt am 18.Dez.2013 | 10:52 Uhr

Für die HSG Tarp-Wanderup gilt es nach dem Derby beim VfL Bad Schwartau, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Denn zum Abschluss des Handball-Jahres 2013 steht eine Englische Woche an. Heute (Anwurf: 20 Uhr) erwartet das Zweitliga-Team vom Trainer Christian Voß die HG Saarlouis und am Sonnabend treten die Wölfe dann beim ASV Hamm-Westfalen (19 Uhr) an. „Da kommen noch einmal zwei ganz schwere Brocken auf uns zu, die meiner Mannschaft alles abverlangen werden“, so Voß.

Den Anfang macht heute die HG Saarlouis, die auf Rang 17 und damit auf einem Abstiegsplatz steht und sich den Saisonverlauf sicher etwas anders vorgestellt hat. Auswärts wurde erst einmal beim HCE Rostock gewonnen. Insgesamt ging vor allem der Saisonstart mit 2:14 Punkten völlig daneben, mittlerweile aber scheint sich das Team von Goran Suton etwas stabilisiert zu haben. „Saarlouis hat einige Zeit gebraucht, um in Tritt zu kommen, scheint jetzt aber langsam zu seiner Form zu finden“, zollt Christian Voß den Saarländern Respekt. „Die Favoritenrolle in diesem Spiel wird sicher nicht bei uns liegen. Wir haben aber ein Heimspiel und wollen alles daran setzen, den zweiten Sieg einzufahren“, erklärt Voß und hofft dabei auch auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung der Tarper Fangemeinde. „Das hat sich das Team einfach verdient!“

Um das derzeit magere Punktekonto etwas aufzupäppeln, müssen die Wölfe noch einmal alle Energie in die Waagschale werfen. Vor allem die mangelhafte Chancenverwertung hat in den vergangenen Spielen eine bessere Punktausbeute verhindert. Aber auch in der Deckung wurde phasenweise die letzte Konsequenz vermisst. „Einstellung und Einsatzbereitschaft müssen natürlich stimmen. Vor allem aber wird es darauf ankommen, dass wir über die gesamte Spielzeit eine konstante Leistung ohne Aussetzer bringen. Ansonsten wird es nur schwer möglich sein zu punkten“, erklärt der Wölfe-Coach und zeigt vorsichtigen Optimismus. „In den letzten Trainingseinheiten war schon ein wenig zu spüren, dass der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, nicht mehr da ist. Mit diesem Schuss Lockerheit sind wir sicher nicht chancenlos“. Personell gibt es nicht viel Neues. Steffen Fischer und Marc Blockus werden weiter fehlen, Lasse Worm ist möglicherweise wieder dabei.

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