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Aufsteiger verliert in der Hauptstadt : Eine ärgerliche Niederlage

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handballer von DHK Flensburg haben in der 3. Liga Nord eine sowohl unglückliche als auch unnötige Niederlage hinnehmen müssen. Vom Gastspiel bei den Füchsen Berlin II kehrte die Mannschaft von Trainer Matthias Hahn mit einer 33:34 (16:16)-Pleite zurück.

„Die Niederlage ist sehr ärgerlich. Vor allem, da Sjören Tölle in der Schlusssekunde den Ausgleich erzielt hat, das Tor aber nicht zählte“, sagte Hahn. Die Unparteiischen Daniel Beyer und Mike Höhne hatten den Treffer gegeben, das Kampfgericht aber nicht.

„Sie meinten, die Zeit wäre abgelaufen gewesen. Dabei waren beim Anwurf am Mittelkreis noch vier Sekunden auf der Uhr“, so Hahn. Das war nicht das einzige Ärgernis für die Gäste – die sonst so zuverlässige DHK-Deckung wies große Lücken auf. „Wir haben in der Abwehr sicherlich nicht unser bestes Spiel gemacht“, so der unzufriedene Hahn, dessen Team im Defensiv-Verbund viel zu unbeweglich agierte und so den Berliner Rückraum überhaupt nicht in den Griff bekam.

Die Füchse setzten sich gleich auf 4:1 (6.) ab, danach hielt der Aufsteiger aus der Fördestadt mit 4:6 (10.) und 10:12 (19.) aber den Anschluss. Da der Angriff eine gute Leistung zeigte, wobei Rückraumspieler Sjören Tölle und die Flügelzange Timo Brüne und Jeppe Bruhn mit Treffsicherheit glänzten, fanden die Flensburger besser in die Partie und glichen zur Pause zum 16:16 aus. Vier Minuten nach dem Wechsel lagen die Gäste sogar mit 19:18 in Führung.

Danach schloss das Hahn-Team allerdings zwei, drei Mal zu überhastet ab, was die Berliner prompt mit Gegentoren bestraften. So kam es zu einem 2:6-Lauf und der DHK geriet beim 21:25-Rückstand wieder in Schieflage. Doch die Fördestädter kämpften sich nach dem 27:30 (51.) noch einmal zurück und glichen zwei Minuten vor dem Abpfiff zum 32:32 aus. Nach dem 33:33 sorgte dann Moritz Schade für den Siegtreffer der Füchse, da der vermeintliche Ausgleich von Sjören Tölle keine Anerkennung fand.

Mit der Ursachenforschung hielt sich der DHK-Trainer nicht lange auf. „Wir sind eigentlich das ganze Spiel einem Rückstand hinterher gelaufen. Bei einer Niederlage mit einem Tor kann man dann immer leicht danach suchen, welche Aktion vielleicht für ein verlorenes Spiel entscheidend war. Wir müssen es im nächsten Heimspiel einfach besser machen und wieder gewinnen“, setzte Matthias Hahn schnell einen Haken hinter die unnötige Niederlage. Am Sonnabend (17 Uhr) kommt der Stralsunder HV in die Idraetshalle.

Füchse Berlin II: Heyder, Kubrak, Grunz - Jürschke (1), Schmöker (3), Struck (6), Kohei (7), Luberecki, Siewert (7), Gliese, Schade (6), Molemba, Wybranietz (3), Bielzer (1).

DHK Flensburg: Peters, Weidner - Jessen (2), Moisen, Pries (1), Brüne (8), Sievers (3), Wickert-Grossmann, Hinrichsen (3), Johannsen, Bruhn (7/3), Tölle (9), Blockus (n.e.).

Schiedsrichter: Beyer/Höhne (Chorin/Eberswalde). - Zuschauer: 45.

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