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tabellenführer lässt nichts anbrennen : Ein gemütliches Sonntagnachmittag-Spiel

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die zweite Mannschaft der SG Flensburg-Handewitt ist in der Handball-Oberliga nicht zu stoppen - auch der VfL Bad Schwartau II wurde mit 32:25 besiegt.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2014 | 06:45 Uhr

Nichts Neues aus der Wikinghalle: Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt kontrolliert auch an weniger guten Tagen ihre Gegner. Diesmal war Schlusslicht VfL Bad Schwartau II der Leidtragende, der mit einer 25:32 (11:15)-Niederlage auf die Heimreise geschickt wurde. Überschäumender Jubel brach bei der SG-Truppe aber nicht aus. „Wir haben heute in der Abwehr und im Angriff die Bereitschaft und die letzte Aggressivität vermissen lassen“, wollte Spielertrainer Stefan Pries dem souveränen Tabellenführer kein gutes Zeugnis ausstellen.

Die Rollen waren schnell verteilt, nachdem das Junior-Team über 7:3 (9.) auf 10:5 (13.) davongezogen war. „Flensburg wollte nicht, und wir konnten nicht“, brachte es VfL-Coach Mirko Baltic auf den Punkt. „Dieses Spiel passte irgendwie zu einem gemütlichen Sonntagnachmittag.“ Fast entschuldigend erwähnte er, dass drei seiner Jungs mit der Zweitliga-Garnitur des VfL nach Würzburg gewesen und erst am frühen Morgen nach Lübeck zurückgekehrt waren.

Dagegen war die Personallage beim Junior-Team rosarot. Alle bestehenden Fragezeichen hatten sich aufgelöst, keiner musste wegen einer Verletzung passen. Lediglich Christopher Rudeck fiel kurzfristig aus, da er den Bundesliga-Kader in Hannover unterstützen musste. Sein Fehlen war nicht das Problem: Mit Paul Weidner gibt es ja noch einen zweiten erprobten Oberliga-Keeper. Bei seinen Vorderleuten schlichen sich im Gefühl des sicheren Sieges hingegen viele Nachlässigkeiten ein.

Die Schwartauer rückten sogar noch auf 22:19 (50.) heran. Dann schalteten die Hausherren einen Gang hoch und schüttelten den Gast wieder ab. „Wir haben uns in der Oberliga offenbar einen solchen Respekt erarbeitet, dass die Gegner sich bei uns überhaupt nichts mehr ausrechnen und sich schon vorher geschlagen geben“, bemerkte Stefan Pries. Da passt es ihm ins Kalkül, dass am kommenden Sonnabend mit dem Auftritt in Hürup ein Derby ins Haus steht. „Das kann hitzig werden.“


SG Flensburg-Handewitt II: P. Weidner – Blohme (6/2), Kohnagel (5), Simons (2), Hennig, Louwers (1), O. Jensen (5/1), J. Weidner, Blockus (7), N. Jensen (2), Schmidt (3), Pries, Schäfer (1).

VfL Bad Schwartau II: Gauger, Homberg – Glabisch (7/1), Kretschmer (7), Mendle (3), Engelmann (3), Claaßen (1), Schönhoff, Bär, Kardel (4), Schlichting, Amoey. – Zeitstrafen: 4:6. Siebenmeter: 6:1.

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