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3. Handball-Liga Nord : Duell der Bundesliga-Reserven

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Talentschau in der Handewitter Wikinghalle: In der 3. Handball-Liga Nord der Männer stehen sich am Sonnabend um 19.30 Uhr die Bundesliga-Reserven der SG Flensburg-Handewitt und des SC Magdeburg gegenüber.

Als in der Zweitklassigkeit noch zweite Mannschaften zulässig waren, mischte das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt dort neun Jahre mit, die zweite Garnitur des SC Magdeburg immerhin sechs Spielzeiten. Nun ist der SCM II Zweiter in der 3. Liga, die SG-Truppe hat sich mit zuletzt 16:2 Zählern in Folge an die fünfte Stelle vorgeschoben. Vor dem direkten Vergleich am Sonnabend (19.30 Uhr, Wikinghalle) stellt sich die Frage: Welcher Club hat die derzeit beste Reserve der Republik?

„Das werden wir sehen“, äußert sich SG Coach Till Wiechers diplomatisch. „Ich weiß nur, dass bei uns in den letzten Wochen alles in die richtige Richtung ging, aber auch, dass der SCM in den letzten Jahren im Nachwuchsbereich stets gut aufgestellt war.“ In der letzten Spielzeit waren die „Youngster“ gar Meister der Ost-Staffel und gehören wieder zu den Top-Favoriten – ohne aufsteigen zu dürfen. Vor wenigen Wochen mussten sie den Trainer wechseln: Bennet Wiegert übernahm die Profi-Truppe, während Martin Ostermann als Coach der A-Jugend und der „Youngsters“ eine Doppel-Funktion antrat.

Einmal war die SCM-Reserve in dieser Saison schon im Norden und kassierten eine 23:41-Klatsche beim DHK Flensburg. „Das war am ersten Spieltag“, erklärt Wiechers. „Ich weiß, dass die SCM-Zweite in der Vorbereitung nur zwei Mal zusammen trainieren konnte, da viele Spiele bei der Ersten mitwirkten.“ Mit dem polnischen Kreisläufer Maciej Gebala gibt es gar einen EM-Teilnehmer.

Personell hat sich die Lage beim Junior-Team entspannt. Linksaußen Nick Witte (Bänderdehnung) wird nach längerer Pause zurückkehren, auch bei Linkshänder Niels-Jonas Simons (Schulter) besteht Hoffnung auf einen Einsatz. Dagegen hat Schlussmann Thore Jönck zumindest für dieses Wochenende vom Arzt ein „Sportverbot“ erhalten. Ein Ball traf den im Sommer 2015 operierten Finger. Vermutlich nichts Schlimmeres, die endgültige Diagnose steht aber noch aus. Deshalb wird Routinier Tim Lübker im Tor gefordert sein. „Da mache ich mir keinen Kopf“, sagt Wiechers. „Er hat ja schon öfter bewiesen, wie stark er ist.“ Als zweiter Mann rückt der A-Jugendliche Andreas Meyer Ejlersen auf.

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erstellt am 12.Feb.2016 | 06:00 Uhr

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