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Nord-Ostsee-Sparkasse fördert Nachwuchsarbeit der SG : Drei Stipendien für die Flensburg Akademie

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der SG Flensburg-Handewitt in ihrer Handball-Akademie erfährt bei Unternehmen und Sponsoren aus der Region immer mehr Aufmerksamkeit. Die Nord-Ostsee-Sparkasse stiftete drei Stipendien im Wert von 30 000 Euro.

Dazu hat nicht zuletzt auch der begeisternde Auftritt der B-Jugend in den beiden Endspielen um die deutsche Handballmeisterschaft gegen die Füchse Berlin beigetragen. Erst vor zwei Monaten hatte der Jugend-Förderverein „get in touch“ einen fünfstelligen Beitrag für seine in Deutschland einzigartige Arbeit erhalten. Gestern stiftete die Nord-Ostsee-Sparkasse drei Stipendien im Wert von 30  000 Euro. Dieses Geld soll Talenten zugute kommen, die sich eine Ausbildung in der Akademie finanziell nicht leisten können. Mit jeweils 10  000 Euro soll der Aufenthalt für ein Jahr gesichert werden.

„Die Stipendien sollen mithelfen, in unserer Region Talente für den Profibereich der SG zu entwickeln“, sagte Nospa-Chef Thomas Menke. „Wir wollen Menschen fördern und nicht Gebäude“, betonte der bekennende SG-Fan, der fast kein Heimspiel versäumt, im Zusammenhang mit seinen kürzlichen Äußerungen in der Hauptausschuss-Sitzung des Kreistages. In der war er vor allem von der SPD gerügt worden, nachdem die Nospa nach dem Ende der Verträge die Werbung in der Flens-Arena eingestellt hatte. „Nachwuchsförderung ist bei uns ein großer Schwerpunkt. In Flensburg ist es nun einmal der Handball“, unterstrich Menke. „Jeder Euro, der hier angelegt wird, verpufft nicht, sondern stärkt nachhaltig die Zukunftsfähigkeit unserer Region.“

Der Nospa-Chef hatte sich erst kürzlich bei einem Besuch in der Flensburg Akademie ein Bild von der Arbeit und der Infrastruktur gemacht. Das Gesamtkonzept habe ihn überzeugt, aber die Ausbildung von Talenten koste nun einmal Geld. Und diese Ausbildung wolle die Nospa mit den Stipendien nachhaltig fördern. „Vielleicht besteht sogar die Chance, dies zu einer ständigen Einrichtung werden zu lassen“, stellte Menke in Aussicht.

Das hörte der SG-Bereitsvorsitzende Boy Meesenburg natürlich gerne: „Hier wird Basisarbeit betrieben, und das passt zu Flensburg.“ Die SG versuche nicht wie Paris St. Germain die Handball-Welt mit Geld aus Katar zu verändern, sondern durch gezielte Nachwuchsförderung Talente für den Profibereich zu gewinnen. „Und ich bin überzeugt, dass spätestens in zehn Jahren in der Vita eines Nationalspielers der Name der Flensburg Akademie auftauchen wird“, sagte Meesenburg. SG-Legende Jan Holpert, der sich in der Akademie stark engagiert, ging noch weiter. „Das wird früher eintreten“, sagte der ehemalige Nationaltorhüter.

Lewe T. Volquardsen, Vorsitzender des Jugend-Fördervereins „get in touch“, freute sich vor allem darüber, „dass der kooperative Gedanke in unserer Region immer mehr gelebt wird“. Die Ausbildung der Talente sei eine „inspirierende Aufgabe“, die bei der Fülle von Bewerbungen für die 20 Internatsplätze „in immer größere Dimensionen“ vorstoße und ein „intensiveres Scouting“ erfordere. „Deshalb sind wir froh und dankbar, dass sich Unternehmen aus der Region für die Akademie engagieren.“

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