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Handball : DHK will Erfolgsserie ausbauen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Oberliga: Flensburger empfangen am Freitag Dithmarschen LH. Trainer Matthias Hahn erwartet ein spannendes Spiel.

DHK Flensburg findet allmählich zu alter Form zurück. Die Oberliga-Handballer fuhren mit dem 31:25 über die SG Hamburg-Nord und dem 34:27 bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg endlich wieder zwei überzeugende Siege ein. „Wir haben zweimal in Folge gewonnen, doch damit wollen wir uns nicht zufrieden geben und streben den dritten Sieg an“, sagt Trainer Matthias Hahn vor der schweren Heimaufgabe am Freitagabend (20 Uhr) in der Idraetshalle gegen Dithmarschen LH.

Der DHK-Coach rechnet mit einer engen Partie. „Dass ist ein Derby und somit etwas Besonderes. Es wird ein schweres Spiel, denn Dithmarschen ist gegen uns immer besonders gut“, weiß Matthias Hahn um die besondere Rivalität zwischen den beiden Clubs. „Die Spielen kennen sich untereinander von vielen Begegnungen in der Oberliga und der 3. Liga.“ Fast immer ging es eng und spannend zu. So auch im Hinspiel, das die Flensburger hauchdünn mit 29:28 gewonnen haben.

Hahn nimmt den Tabellenstand nicht als Maßstab. Denn der Tabellendritte DHK (26:10 Punkte) hat satte zwölf Zähler Vorsprung auf den Liga-Achten Dithmarschen LH, der vor dem Jahreswechsel noch auf dem vorletzten 13. Rang und somit auf einem Abstiegsplatz stand. Im neuen Jahr gab es dann drei Siege in Folge. „Dass Dithmarschen so weit unten steht, war absolut überraschen. Aber jetzt hat sich die Mannschaft gefangen, und es ist eindeutig die Handschrift von Kai Nielsen zu erkennen“, sagt Matthias Hahn, der die gute Arbeit seines Kollegen lobt. Der erfahrene Nielsen, der vor einigen Jahren auch schon die HSG Tarp-Wanderup in der 3. Liga trainiert hat, leitet seit dem neuen Jahr die Geschicke der Gäste und entlastet Spielertrainer Steffen Kobs auf der Bank.

Am Vorwochenende mussten „De Düwels“, wie Dithmarschen LH genannt wird, zwar eine 21:30-Niederlage gegen Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt II hinnehmen, aber das ist für Hahn kein Gradmesser. Der DHK-Trainer hat Respekt vor der Ausgeglichenheit der Gäste. Die Brüder Reiner und Steffen Kobs im Rückraum seien seit Jahren Leistungsträger, ebenso wie im rechten Rückraum der torgefährliche Phillip Henrich und auf Linksaußen Malte Pieper. „Zudem verfügt Dithmarschen sie über eine sehr robuste Abwehr, mit einem sehr guten Torhüter-Gespann“, erklärt Matthias Hahn. Er fordert von seinem Team, die Stärken des Gegners in den Griff zu bekommen und mit einer konzentrierten Leistung den dritten Sieg in Folge einzufahren.

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erstellt am 13.Feb.2014 | 08:00 Uhr

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