zur Navigation springen

Trainer Hahn: „Wir haben einfach schlecht gespielt“ : DHK verliert gegen Bernburg die Übersicht

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der DHK Flensburg hat es in der 3. Handball-Liga versäumt, das positive Punktekonto auszubauen. Denn im Duell der Aufsteiger unterlag der DHK in der heimischen Idraetshalle dem SV Anhalt Bernburg insgesamt verdient mit 25:29 (11:13).

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2015 | 14:00 Uhr

Der DHK Flensburg hat es in der 3. Handball-Liga versäumt, das positive Punktekonto wie angestrebt auszubauen. Stattdessen steht die Mannschaft von Matthias Hahn nun mit einer Bilanz von 10:10 Zählern da. Denn im Duell der Aufsteiger unterlag der DHK in der heimischen Idraetshalle dem SV Anhalt Bernburg insgesamt verdient mit 25:29 (11:13).

Über 60 Minuten spielten die Gäste in der emotionalen Partie ihr Konzept durch. Sie erwischten auch den besseren Start und eine 3:1-Führung (5.). Nach und nach kam der DHK in die Partie, betrieb aber schon in der Anfangsviertelstunde häufig Chancenwucher und scheiterte mehrmals am starken Bernburger Schlussmann Artur Gawlik. So hätte das Hahn-Team, das den Rückstand schnell drehte, wesentlich höher als 7:5 führen müssen (18.).

Danach übernahmen die Anhaltiner mehr und mehr das Kommando. Dabei drehte Spielmacher Steffen Cieszynski, bis zu diesem Zeitpunkt ohne eigenen Treffer, richtig auf. Vier Tore des Rückraumspielers und prima Anspiele sorgten dafür, dass er und seine Mannschaftskameraden mit einem 13:11-Vorsprung in die Halbzeitpause gingen.

Nach dem Wechsel und einem 12:15-Zwischenstand waren dann die Gastgeber wieder an der Reihe und glichen nach einem Tor von Jeppe Bruhn zum 17:17 aus. Bis zum 20:21 (47.), als Matthias Hinrichsen einen Siebenmeter eiskalt verwandelte, blieb der DHK auch in Schlagdistanz. Doch in der emotionalen Schlussphase haderte der DHK nicht nur mit dem in der ersten Halbzeit noch guten, aber im zweiten Durchgang seine Linie verlierenden Schiedsrichtergespann Oliver und Tobias Bunselmeyer, sondern auch mit dem Bernburger Trainer Christian Pöhler, der während des gesamten Spiels ständig Zeitstrafen für die Flensburger forderte, dafür vom Gespann aber nicht einmal verwarnt wurde.

So agierte der DHK ohne kühlen Kopf und scheiterte immer wieder an SV-Keeper Gawlik. Zudem sprang Toni Pajung auf Seiten der Gäste für die kurz gedeckten Cieszynski und Gabor Pulay in die Bresche und markierte die wichtigen Treffer zum 22:26 und 23:27. Ein parierter Siebenmeter von Gawlik zwei Minuten vor dem Abpfiff machte dann endgültig den Sieg zugunsten der Gäste perfekt.

„Ein Grund für die ärgerliche Niederlage ist, dass wir uns das Leben selber schwer gemacht haben und viele Torchancen nicht genutzt haben. So sind wir immer einem Rückstand hinterhergelaufen und haben es dann zu oft mit der Brechstange versucht. Wir haben einfach schlecht gespielt“, sagte Matthias Hahn.

DHK Flensburg: Peters, Weidner - Jessen (3), Moisen, Pries, Brüne (2), Sievers, Wickert-Grossmann (1), Hinrichsen (3/2), Johannsen (1), Bruhn (4/1), Tölle (8), Blockus (3).
SV Anhalt Bernburg: Gawlik, Folchert - Cieszynski (10/2), Pulay (5/2), Taiki, Lampe (1), Hoffmann (2), Ackermann (5), Schneider (1), Buschmann (2), Stiebler, Pajung (3).
Schiedsrichter: Oliver und Tobias Bunselmeyer (Varel/Elsfleth)
Zuschauer: 350.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen