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Handball : DHK verliert die Übersicht

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Oberliga: Nur 25:25 im letzten Saison-Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Flensburger verspielen 23:20-Führung nach 52 Minuten.

Die kleine Serie von drei Siegen in Folge endete für DHK Flensburg im letzten Saison-Heimspiel der Handball-Oberliga gegen den FC St. Pauli. Die Mannschaft von Trainer Matthias Hahn kam gegen den FC St. Pauli nicht über ein 25:25 (12:14) hinaus.

In den ersten acht Minuten beschnupperten sich beide Teams, und DHK lag knapp mit 3:2 vorn. Doch danach scheiterte das Hahn-Team reihenweise am starken Hamburger Keeper Sven Alt. So hatten die Gäste binnen neun Minuten einen 5:0-Lauf und Fördestädter lagen mit 3:7 hinten. Beim 5:10, nach 20 Minuten nahm Hahn eine Auszeit und stellte seine Deckung offensiver ein. In einer 4:2-Formation, wurde vor allem der starke Gäste-Spielmacher und Torschütze Jan-Niklas Rode aggressiver gestört. Nach dem 8:13 (24.) fand DHK in die Partie und verkürzte bis zur Pause auf 12:14.

Nach dem Wechsel brachten drei Tore die 15:14-Führung (33.). Es entwickelte sich eine Partie, in der beide Teams um jeden Zentimeter Hallenboden kämpften, sich aber auch viele technische Fehler leisteten. So brauchten beide Mannschaften nach dem 19:19 (42.) etliche Chancen, um zum Erfolg zu kommen. DHK schien beim 23:20 (52.) auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch die Gäste, von 20 stimmgewaltigen Fans unterstützt, ließen sich nicht abschütteln und kamen nach dem 22:24 durch einen Doppelschlag des ehemaligen Zweitliga-Spielers Rasmus Gersch zum 24:24. Auch das 25:24 durch Jeppe Bruhn mit Kempa-Trick konterte St. Pauli durch ein Siebenmetertor von Johannes Beck zum 25:25-Endstand. Nach der Partie war DHK-Coach Matthias Hahn enttäuscht und hatte nur Lob für die 200 Zuschauer in der Idraetshalle übrig. „Mein Dank geht an beide Fanlager für die tolle Stimmung. Ansonsten hält mein Trauma gegen St. Pauli an. Ich habe noch nie gegen die gewonnen“, so Hahn. „Die Hamburger wollten den Sieg mehr. Wir haben etliche technische Fehler gemacht und viele Chancen ausgelassen. Als wir mit drei Toren vorne lagen, haben wir total nervös agiert und den Sack nicht zugemacht. Das ist mir völlig unverständlich.“

DHK Flensburg: Schefer, Quednau - Zakrzewski (5), Eike Möller (1), Noack, Brüne (2), Sievers, Walluks, Cordes (4), Johannsen (3), Bruhn (4), Best, Marcel Möller (6/2).

FC St. Pauli: Alt, Duchatgau - Dohren (1), Gersch (4/2), Behrends (2), Harnischfeger, Vorst (4), Köthe (1), Rode (7/1), Beck (5/2), Ralf (1).
Schiedsrichter: Doose/Erichsen (Schülp/Westerrönfeld).

Zuschauer: 200.

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