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Walluks von seinem Team begeistert : DHK mit Tempo und Leidenschaft

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zwei Unentschieden in eigener Halle, zuletzt drei Spiele ohne Sieg – die Serie ist beendet. Die Drittliga-Handballer von DHK Flensburg gewannen ihr Heimspiel gegen den HSV Hannover mit 35:26 (18:15).

„Wir haben mit der nötigen Leidenschaft in der Deckung die Basis gelegt. Außerdem wollten wir mit Tempo das Spiel über 60 Minuten so durchziehen und ein richtiges Ausrufezeichen setzen. Jeder Spieler hat sich dafür zerrissen“, lobte Trainer Torben Walluks.

Dabei begannen die Gastgeber mit einer offensiven 3-2-1 Abwehr, die vor allem die linke und mittlere Rückraumposition der Niedersachsen lahmlegen sollte. Doch die Gäste, die auf der Anreise im Stau auf der A 7 gesteckt hatten, fanden zunächst Lösungen und Lücken, die einige Siebenmeter zur Folge hatten. Hannover legte vor, Flensburg glich aus. Nach dem 8:8 ging das Walluks-Team dann selbst in Führung. Angeführt von dem im Angriff umsichtig und geschickt die Fäden ziehenden Sjören Tölle setzte sich der DHK zur Pause auf drei Tore ab.

Nach dem Wechsel wurden die Gastgeber dann immer stärker. „Ich habe der Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass sie weiter schnell spielen und das Gaspedal sogar ganz durchtreten soll“, so Walluks. Neben dem im Rückraum stark aufspielenden Ole Zakrzewski, der satte zehn Treffer erzielte, sorgte auch Rechtsaußen Philipp Jochimsen mit sieben „Buden“ für die einfachen Tore, die zumeist aus dem Tempogegenstoß entstanden. Dazu zeigte auch Keeper Jasper Basenau hinter der engagierten Deckung eine starke Leistung zwischen den Pfosten und traf sogar zweimal ins verwaiste Hannoveraner Tor. So setzten sich die Gastgeber über 21:16 (33.) und 29:23 (50.) ab. Beim 32:23 von Basenau, sieben Minuten vor Schluss, war die Partie gelaufen.

DHK Flensburg: Weidner, Basenau (2) – Zakrzewski (10), Jessen (2), Pedersen, Brüne (3), Worm, Wickert-Grossmann (1), Jochimsen (7), Timm (1/1), Ejmar (1), Johannsen, Tölle (5), Desler (3).

HSV Hannover: Heuer, Lange – Benckendorf (3), Forst (1), Brandes (1/1), Grujic (3), Klages (1), Mazic (7/4), Muscheiko, Mbanefo (1), Quedenbaum (1), Schenker (3/1), Frädermann, Müller (5).
Schiedsrichter: Jedrzejak/Kasten (Berlin).

Zuschauer: 227.

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