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Handball : DHK läuft „auf dem Zahnfleisch“

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

3. Liga Nord: Die ersatzgeschwächten Handballer des DHK Flensburg unterliegen dem TSV Altenholz zuhause mit 30:36 (13:18). 54 Minuten lang lieferte sich die Mannschaft von Matthias Hahn einen großen Kampf – dann gingen die Kräfte aus.

Die Handballer des DHK Flensburg mussten am Freitag Abend ihrem Verletzungspech Tribut zollen. Nach intensiven 60 Minuten kassierte die Mannschaft von Matthias Hahn in der 3. Liga Nord eine 30:36 (13:18)-Heimniederlage gegen den TSV Altenholz. „Am Ende des Spiels konnte sich Sjören Tölle kaum noch bewegen und auch Malte Jessen hatte Schmerzen. Wir liefen auf dem Zahnfleisch. Es war einfach nicht mehr möglich“, nahm Hahn sein Team in Schutz, das den Landeshauptstädtern über 54 Minuten einen großen Kampf lieferte. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen – die Einstellung hat gestimmt“, hob der DHK-Coach die Moral seiner insgesamt nur neun Feldspieler hervor.

Diese gerieten beim 2:5 (8.) schnell mit drei Toren in Rückstand. Im Angriff hatten die Flensburger zu wenig Dynamik und leisteten sich einfache Fehler. Doch gestützt auf die gute Defensive, die aggressiv gegen den Altenholzer Angriff arbeitete, machte der DHK diese Defizite nach und nach wett. So war es Marc Blockus vorbehalten, in der 22. Minute den 12:12-Ausgleich zu erzielen. Danach verlor das Hahn-Team in der Offensive erneut die Übersicht und leistete sich viele Fehlwürfe. Diese wurden vom TSV Altenholz gnadenlos bestraft. DHK geriet bis zur Pause klar mit 13:18 ins Hintertreffen.

Fünf Minuten nach dem Wechsel schienen sich die Gäste mit 22:15 vorentscheidend abzusetzen und lagen auch mit 26:20 (43.) noch klar in Front. Dann die Wende: Nach einer Auszeitansprache von Hahn wurden in der DHK-Deckung Bälle geblockt und Torhüter Paul Weidner zeigte einige tolle Paraden. Nach dem 22:27 (45.) gelangen den Gastgebern unter dem Jubel der 650 begeisterten Zuschauern vier Tore in Folge zum 26:27-Anschluss, was TSVA-Trainer Mannhard Bech zu einer Auszeit veranlasste.

„Mücke konnte dann eine komplett neue Rückraumreihe einwechseln“, beneidete Matthias Hahn die personellen Möglichkeiten seines ehemaligen Mitspielers, mit dem er in der Saison 1995/96 gemeinsam das Trikot der SG Flensburg-Handewitt getragen hatte. Bis zum 28:30 (54.) hielt der DHK zwar noch dagegen, doch in der Schlussphase schwanden Kraft und Konzentration. Angeführt vom überragenden Spielmacher Mathis Wegner, fanden die Gäste die Lücken in der DHK-Deckung und TSVA-Torhüter Stephan Hampel zeigte die entscheidenden Paraden.

DHK Flensburg: Peters, Weidner – Zakrzewski (5), Jessen (4), Moisen, Wickert-Grossmann (1), Hinrichsen (7/1), Johannsen, Bruhn (9/1), Tölle (1), Blockus (3).

TSV Altenholz: Schröder, Hampel – Lipp, Ottsen (1), Drecke, Volquardsen, Köpke (3), Wegner (7), Firnhaber (7), Voigt (6/2), Starke (5), Abelmann-Brockmann (2), Williams, Diringer (5).

Schiedsrichter: Matthias und Sebastian Klinke (Bordesholm) – Zuschauer: 650.

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erstellt am 29.Feb.2016 | 07:13 Uhr

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