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21:22-Heimniederlage gegen den MTV Braunschweig : DHK im Angriff völlig von der Rolle

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Flensburger Drittliga-Handballer kassieren beim 21:22 gegen den MTV Braunschweig bereits die fünfte Niederlage in Folge. „Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben schlecht gespielt“, befand Trainer Matthias Hahn.

Die Handballer des DHK Flensburg stecken in einer handfesten Ergebniskrise. Auch die fünfte Rückrundenpartie in der 3. Liga Nord ging verloren. Die Mannschaft von Trainer Matthias Hahn unterlag in der Idrætshalle Aufsteiger MTV Braunschweig mit 21:22 (9:13) und dies – wie zuletzt so oft – völlig unnötig.

In der Anfangsviertelstunde schien der DHK den Schwung aus dem Derby gegen Tabellenführer TSV Altenholz mitzunehmen. Gegen die sehr offensiv ausgerichtete MTV-Deckung fanden die Gastgeber immer wieder Lücken und kamen von allen Positionen zum Erfolg. Nach einer knappen Viertelstunde führte Flensburg verdient mit 9:6. Doch dann folgte ein kollektiver Offensiv-Blackout – bis zur Pause gelang kein Tor mehr. An der nun defensiven 6:0-Deckung und Torhüter Timon Wilken bissen sich die Fördestädter die Zähne aus. Schwache Abschlüsse kamen hinzu und die Verunsicherung griff um sich. Den Gästen gelangen sieben Treffer in Folge, der DHK schlich mit einem 9:13-Rückstand in die Kabine.

Die Hausherren kamen aber mit der nötigen kämpferischen Einstellung zurück aufs Feld, Marc Blockus beendete 76 Sekunden nach Wiederbeginn mit dem 10:13 den Torfluch der Flensburger. Drei Tore von Jeppe Bruhn und ein Treffer von Tobias Wickert-Grossmann sorgten für den 14:14-Ausgleich. Als Rechtsaußen Bruhn mit einem Tempogegenstoß die 16:15-Führung gelang (47.), schien das Hahn-Team das Blatt gewendet zu haben. Doch der Angriff ließ weiter zu viele Chancen aus, scheiterte entweder am überragenden Wilken oder den eigenen Unzulänglichkeiten. Die Gäste kämpften sich wieder zurück und fanden ihrerseits Lücken in der nachlassenden DHK-Defensive. Beim 19:21 schien die Entscheidung gefallen zu sein. Doch ein Gewaltwurf von Marc Blockus und der umjubelte Ausgleich mit dem siebten Feldspieler, von Tobias Wickert-Grossmann vier Sekunden vor der Schlusssirene, schienen zumindest einen Zähler zu sichern.

Aber der Versuch der Gäste, mit der schnellen Mitte ins verwaiste DHK-Gehäuse zu werfen, wurde vom Flensburger Kreisläufer mit einem Schubser unterbrochen. Die Schiedsrichter entschieden auf Siebenmeter. Mit der letzten Aktion der Partie traf Braunschweigs Mario Galijot zum 21:22 – DHK stand wieder mit leeren Händen da.

Während Gäste-Trainer Volker Mudrow eingestand, dass vieles für sein Team gelaufen sei, war DHK-Coach Matthias Hahn angeschlagen: „Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben schlecht gespielt. Mir ist es nicht gelungen, die Mannschaft so einzustellen, dass sie gewinnt. Die ersten zehn Minuten waren gut, danach haben wir im Angriff nichts mehr zustande bekommen“.

DHK Flensburg: Peters, Ejlersen – Zakrzewski (3), Brüne (2), Worm, Blumenberg, Wickert-Grossmann (4), Timm, Johannsen (1), Bruhn (8/4), Tölle, Blockus (3).

MTV Braunschweig: Grunz, Wilken – Czok (7), Melzig, Johannes Krause (1), Wolters, Philipp Krause (2/2), Seekamp, Nikolayzik (4), Körner (2), Giese (3), Galijot (3/1). Schiedsrichter: Selau/Witt (Berlin). - Zuschauer: 315.

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