Handball 3. Liga : DHK Flensburg belohnt sich nicht für tollen Kampf gegen den VfL Potsdam

Rückraumspieler Mads Zinndorff erzielte drei Tore für den DHK Flensburg gegen Potsdam.
Rückraumspieler Mads Zinndorff erzielte drei Tore für den DHK Flensburg gegen Potsdam.

Der Tabellenletzte vergibt zu viele Chancen und verliert in der Idraetshalle 22:24.

shz.de von
21. Dezember 2018, 14:26 Uhr

Flensburg | Die Handballer des DHK Flensburg haben das letzte Spiel des Jahres 2018 in der 3. Liga verloren. Dabei war beim 22:24 (12:12) gegen den VfL Potsdam mehr drin. „Wir haben uns wieder nicht belohnt. Das ist absolut frustrierend“, sagte Trainer Jens Häusler.

Chancenwucher ärgert den DHK-Trainer

Der DHK hatte dem Tabellensiebenten einen tollen Kampf geliefert. „In dieser Hinsicht kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen“, so der Coach. Mit einem starken Keeper Tim Wendt im Rücken und den Balleroberungen der stabilen Defensive, konnten die Flensburger viele Angriffe vortragen. Doch dort betrieben die Gastgeber Chancenwucher und brachten schon bis zum 3:3 (12. Minute) viele Bälle nicht im Potsdamer Gehäuse unter. „Zu dem Zeitpunkt hätten wir schon mit vier oder fünf Toren führen können“, meinte Häusler. Bei wechselnden Führungen konnte sich keine Mannschaft absetzen, es ging mit 12:12 in die Kabinen.

Durchhänger nach der Pause

Nach dem Wechsel kam der DHK in der Offensive zunächst überhaupt nicht in Tritt, erzielte binnen elf Minuten nur ein Tor und geriet mit 13:16 in Rückstand. Zumindest der Kampfgeist stimmte aber und beim 17:18 (47.) waren die Flensburger wieder dran. Die Mängel in der Offensive blieben: Unvorbereitete Abschlüsse brachten den DHK wieder in Schieflage. So stand es sechs Minuten vor dem Abpfiff 19:23. Das war noch nicht die Entscheidung.

Der siebenfache Torschütze Alexander von Eitzen traf 76 Sekunden vor Schluss zum 22:23-Anschluss. Doch nach einer zum richtigen Zeitpunkt genommenen Auszeit spielte der VfL Potsdam seinen letzten Angriff erfolgreich runter und der starke Yannick Münchberger traf 15 Sekunden vor Ultimo zum 22:24 für die Gäste.

Viel Arbeit bis zum Klassenerhalt

Dementsprechend fiel das Fazit von Potsdams Trainer Daniel Deutsch aus. „Man kann so viel warnen wie man will. Es gibt keine einfachen Spiele. Man weiß, dass es beim Tabellenletzten immer schwer und hart wird. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben.“ Häusler blickte nach vorne. „Die Arbeit im neuen Jahr wird härter. Wir fangen Anfang Januar wieder mit dem Training an und dann wollen wir die nötigen Erfolge holen, um den Klassenerhalt zu schaffen“, so der DHK-Trainer.

DHK Flensburg: Wendt, Basenau – Heinker, Busch (1), Jessen, Blumenberg, Wickert-Grossmann (2), Krüger, Von Eitzen (7), Ejmar (1), Tölle (1/1), Zinndorff (3), Desler (3), Blockus (1), Linnebjerg (3).
VfL Potsdam: Pellegrini, Grunz – Jaques (1), Poveda Peredes, Simic, Schwarz (1), Huntz (5), Münchberger (8/4), Boede, Spengler (7), Urios Gonzales, Jochimsen, Kovacech, Winter, Schwark (2).

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