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Derby am Freitag um 20.30 Uhr in der Idrætshalle : DHK begrüßt Zweitliga-Anwärter Altenholz

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen vor dem Spiel der Drittliga-Handballer von DHK Flensburg (Freitag, 20.30 Uhr, Idrætshalle) gegen den Tabellenführer TSV Altenholz wohl kaum sein.

Die Gastgeber haben die drei letzten Drittliga-Partien verloren, die Gäste führen die Tabelle an und klopfen an die Tür zur 2. Liga.

„Sie kommen mit sehr viel Selbstvertrauen, denn sie haben beim vorherigen Tabellenführer aus Henstedt-Ulzburg und klar gegen den zuletzt starken MTV Braunschweig gewonnen“, weiß Trainer Matthias Hahn. Er hat Respekt vor Altenholz: „Sie haben ein starkes Torhütergespann und eine sehr gute Abwehr. Dazu ist der Angriff sehr eingespielt. Dabei sticht Sebastian Firnhaber heraus, der ein Doppelspielrecht beim THW Kiel hat“, so Hahn über den Rückraumschützen, der im Sommer einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Profis erhält. „Aber auch Patrick Starke auf halbrechts und Jonas Ottsen aus der Talentschmiede der SG Flensburg-Handewitt sind Leistungsträger“, sagt Hahn.

Doch trotz 16 Zählern Unterschied in der Tabelle hat der Flensburger Trainer Vertrauen in seine Mannschaft: „Bei etwas mehr Glück hätten wir zuletzt ja auch punkten können. Altenholz ist keine Übermannschaft, die man nicht schlagen kann. Wir haben zudem nicht die Favoritenrolle und können auch zu Hause mal befreit aufspielen.“ Bis auf die Langzeitverletzten Paul Weidner und Malte Jessen sind alle Spieler an Bord. Jannes Timm wird im Training nach einer Schulterverletzung zwar noch geschont, wird aber heute ebenso dabei sein wie Sjören Tölle, der Ole Zakrzewski im Rückraum und auch in der Deckung entlasten soll.

Laut „Wölfe“-Trainer Mannhard Bech ist DHK stärker einzuschätzen, als es der Tabellenstand besagt. „Ich mag die Art und Weise, wie DHK Handball spielt. Die Spieler sind alle individuell sehr gut ausgebildet und auch das Zusammenspiel läuft gut“, lobt Bech. Das Hinspiel gewann Altenholz 34:28 (15:10), Jeppe Bruhn erzielte damals elf Treffer für die Gäste. „Gerade zu Hause ist mit DHK immer zu rechnen“, warnt Bech. Den Gästen stehen bis auf Kjell Köpcke, der sich mit Grippe krank meldete, alle Spieler zur Verfügung.

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