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Zakrzewski bleibt bis 2018 in Flensburg : DHK-Angriff kommt nicht auf Touren

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der DHK Flensburg hat im Kampf um Platz drei in der 3. Handball-Liga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Matthias Hahn unterlag in eigener Halle überraschend den abstiegsgefährdeten Füchsen Berlin II mit 30:31 (15:16).

Der Tabellenvierte präsentierte sich in vielen Phasen der Partie in der Deckung und im Angriff zu statisch. „Wir haben gefühlte 40 Minuten in der Abwehr gestanden. Dann haben wir viele falsche Entscheidungen getroffen und im Angriff zu schnell abgeschlossen“, kritisierte Hahn.

Dabei schien der DHK nach gut 13 Minuten auf Touren zu kommen. Aus dem 6:5 wurde schnell ein 9:5-Vorsprung. Doch die Gastgeber setzten nicht entscheidend nach und ließen den Druck im Abschluss vermissen. Dies sorgte für unnötige Ballverluste, die von den Berlinern mit drei Tempogegenstößen in Folge bestraft wurden. Bis zur Pause waren die Gäste dann auch im Positionsspiel sicherer. Am Kreis wurden immer wieder Lücken in der DHK-Defensive gefunden und entweder war Tim Bielzer erfolgreich, oder es gab Siebenmeter. Zwei davon parierte der für Strafwürfe eingewechselte Christoph Peters. Doch insgesamt waren die Füchse effektiver und gingen mit einer knappen Führung in die Kabine.

Vier Minuten nach dem Wechsel bauten sie den Vorsprung gar auf 19:16 aus. Danach folgte die beste Phase der Flensburger. Endlich wurde über die Außenpositionen und den Kreis gespielt. Jeppe Bruhn traf von Rechtsaußen, Ole Zakrzewski von der für ihn ungewohnten Linksaußenposition oder aus dem Rückraum. Dort zeigte auch Linkshänder Marc Blockus mit neun Treffern seine Wurfkraft. Torhüter Paul Weidner entschärfte einige Berliner Großchancen und so brachte ein 6:1-Lauf den DHK mit 22:20 nach vorn. Dann ließ das Angriffsspiel erneut nach, die Ausfälle der schnellen Spielmacher Lasse Johannsen und Torben Sievers machten sich bemerkbar. Die Führung wechselte mehrfach, es lief viel über Einzelaktionen. Bei den Gästen überzeugten dabei Faruk Vrazalic, Dennis Schmöker und Max Scheithauer. Der in der zweiten Halbzeit ganz starke Vrazalic sorgte nach dem 29:29 mit einem Siebenmeter und einem Tor aus dem Rückraum für die Entscheidung zum 31:29. Der beste DHK-Spieler, Ole Zakrzewski, konnte nur noch verkürzen.

„Ich bin total enttäuscht, es war ein ganz schlechtes Spiel von uns“, so das Resümee von Matthias Hahn, der sich nur über die Vertragsverlängerung von Zakrzewski bis Juni 2018 freuen konnte. „Er hat sich hier toll entwickelt und ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft.“ Zakrzewski war enttäuscht: „Was wir heute gespielt haben, war eine Katastrophe.“ Über seinen Verbleib beim DHK freute er sich aber: „Wir sind nicht nur Mitspieler, sondern auch Freunde. Die Entscheidung ist mir leicht gefallen, denn ich fühle mich beim DHK absolut wohl. Außerdem kann ich weiter in Flensburg studieren.“

DHK Flensburg: Peters, Weidner – Zakrzewski (8), Jessen (2), Kalbus (n.e.), Wickert-Grossmann, Hinrichsen (3), Johannsen (n.e.), Bruhn (4), Tölle (4), Blockus (9).

Füchse Berlin II: Heyder, Kubrak, Grunz – Vrazalic (7/1), Schmöker (9/3), Shahak (1), Scheithauer (5), Schücke, Spengler (2), Schade (3), Mulemba, Wybranietz, Bielzer (4).

Schiedsrichter: Bohmbach/Meyer (Rastede/Oldenburg). - Zuschauer: 420.

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erstellt am 15.Feb.2016 | 07:15 Uhr

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