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TSV Nord Harrislee Gastgeber für das Final Four : Der Traum vom Endspiel

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kann losgehen: Am Sonnabend und Sonntag ermitteln Schleswig-Holsteins Handball-Frauen ihren Pokalsieger in der Harrisleer Holmberghalle. Mit dabei sind drei Drittligisten und ein Oberligist.

shz.de von
erstellt am 12.Mär.2016 | 07:00 Uhr

Die Handball-Frauen des TSV Nord Harrislee spielen in der 3. Liga Nord eine sehr gute Saison. Mit 18:16 Punkten liegt das Team von Trainer Herluf („Shorty“) Linde auf Rang sechs und hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen. Dementsprechend selbstbewusst kann der „Nord-Express“ heute die Pokal-Endrunde des Handballverbandes Schleswig-Holstein (HVSH) bestreiten – der TSV Nord ist Gastgeber für das Final Four. Linde: „Wir wollen uns als Ausrichter des Final Four von unserer besten Seite zeigen, Werbung in eigener Sache machen, und mit Freude an dieses tolle Event herangehen.“

Um 15.30 Uhr bestreiten die Harrisleerinnen das erste Halbfinale, Gegner in der Holmberghalle ist der ambitionierte Oberligist TSV Wattenbek treffen. Die „Peitschen“ (Eigenname) sind mit 29:13 Punkten Tabellenvierte. Nicht nur dieser Umstand lässt Nord-Coach Shorty Linde mit Vorsicht in die Partie gegen den klassentieferen Gegner gehen. „Wattenbek ist eine eingespielte Mannschaft, die sehr kompakt agiert. Dazu haben sie noch eine überragende Torhüterin“, weiß er.

Aber auch die eigene Deckung muss auf der Hut sein. Denn mit Svenja Hollerbuhl verfügen die Gäste über eine absolute Ausnahmespielerin, die Partien fast im Alleingang entscheiden kann. „Sie hat auch schon beim TSV Travemünde gespielt“, sagt Linde. Hollerbuhl zieht auf der Mittelposition im Rückraum die Fäden und ist auch stark im Abschluss.

Weiter geht es um 18 Uhr mit dem zweiten Halbfinale zwischen den Harrisleer Drittliga-Konkurrenten HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) und SV Henstedt-Ulzburg. Der Vierte spielt gegen den Zweiten. Beide Teams haben kaum noch Chancen auf den Aufstieg und werden alles daran setzen, das Finale zu erreichen. Henstedt-Ulzburg holte sich den Pokal in den vergangenen drei Jahren und geht auch diesmal als Favorit ins Rennen. Die Punktspiele gegen die HG OKT verliefen zwar jeweils knapp, endeten aber mit zwei Erfolgen des Titelverteidigers (28:27 und 25:23).

„Auf dieses großartige Handballfest freuen wir uns schon sehr“, versichert HG-Trainer Vagn Hansen, der auf die verletzte Imke Seidel verzichten muss.

Am Sonntag (13.30 Uhr) steigt das Spiel der Halbfinal-Verlierer um den dritten Platz, um 16 Uhr wird das Finale angepfiffen. Der Sieger qualifiziert sich für die erste Runde im DHB-Pokal. Innenminister Stefan Studt hat sich für das Endspiel angekündigt und wird anschließend das Siegerteam auszeichnen.

Karl-Friedrich Schwark, Präsident des HVSH, verspricht ein kurzweiliges und attraktives Rahmenprogramm an beiden Veranstaltungstagen.

Den Zuschlag hatte der TSV Nord erhalten, nachdem Liga-Manager Wulf Müller-Hülsenitz und Team-Manager Ove Clausen das Gespräch mit dem HVSH gesucht hatten und die Verbands-Verantwortlichen nach einer gemeinsamen Besichtigung der Halle die Gegebenheiten für gut befunden hatten.

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