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Handball : Der Schlüssel liegt in der Abwehr

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Endspurt in der Gruppenphase der Champions League: Die SG Flensburg-Handewitt erwartet in der Flensb Arena zum Schlagerspiel den ungarischen Meister MVM Veszprem.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2016 | 07:40 Uhr

Es geht in den Endspurt in der Gruppenphase der Champions League. In den letzten zwei Spielen kann sich die SG Flensburg-Handewitt den Weg zum Final4 in Köln etwas leichter machen. Auf den Handball-Bundesligisten warten allerdings denkbar schwere Hürden: heute um 17.30 Uhr in der rappelvollen Flens-Arena gegen den MVM Veszprem, acht Tage darauf bei Paris St. Germain, beides Top-Anwärter auf den Gesamtsieg in dieser Königsklassen-Saison.

„Veszprem ist eine fantastische Mannschaft, das ist höchstes Niveau. Die spielen schon lange zusammen – und Kontinuität ist Erfolg“, schwärmt SG-Trainer Ljubomir Vranjes geradezu vom heutigen Gegner. Allerdings haben die Flensburger allen Grund, der Weltauswahl aus Ungarn (siehe „Rund ums Spiel“) mit breiter Brust entgegenzutreten. Schließlich sind sie Gruppenspitzenreiter und sie haben einen Lauf von vier Siegen im neuen Jahr hingelegt.

Schon im Hinspiel in Ungarn, das mit 24:28 verloren ging, war für die SG mehr drin. „Wir hatten es geschafft, die starke Abwehr von Veszprem in Bewegung zu bringen. Wir waren dran, haben am Ende aber zu viel verworfen“, erinnert sich Lasse Svan an die Partie vor fünf Monaten. Der Rechtsaußen sieht heute den Schlüssel zum Erfolg vor allem in einer starken Abwehr: „Kompakt und aggressiv sein, Möglichkeiten zum Gegenstoß schaffen – so können wir denen Probleme machen“, sagt der Däne.

Auf Abwehrchef Tobias Karlsson und seine Mitstreiter wartet eine Herkulesaufgabe, wenn es darum geht, die schweren Jungs des Gegners am Kreis zu halten. Andreas Nilsson und Renato Sulic bringen beide 110 Kilo auf die Waage, reißen Lücken für den Rückraum und sind selbst torgefährlich. „Die individuelle Qualität von Veszprem müssen wir stoppen. Die Abwehr muss funktionieren, die Torhüter müssen funktionieren und unsere Fans müssen funktionieren“, sagt Vranjes, der gern etwas mehr Zeit zur Vorbereitung gehabt hätte: „Wir mussten uns auf Leipzig konzentrieren, Veszprem hatte sechs Tage Pause.“ Personelle Sorgen hat der SG-Trainer derzeit aber nicht. 17 Akteure sind einsatzbereit – zum Glück. „Die Champions League ist durch den neuen Modus viel interessanter geworden, aber die körperliche Belastung ist riesig“, sagt Vranjes.

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