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Handball : Der Meister siegt im Endspurt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Glücklicher 31:30-Erfolg für das Junior-Team der SG im Nachbarschaftsderby der Oberliga gegen DHK Flensburg.

Die SG Flensburg-Handewitt II hat auch das zweite Derby gegen DHK Flensburg in der Handball-Oberliga gewonnen. Am letzten Saison-Spieltag feierte das bereits als Meister feststehende Junior-Team einen knappen 31:30 (14:19)-Erfolg. In der Hinrunde hatte die SG 25:18 gewonnen. DHK behauptete trotz der Niederlage den zweiten Tabellenplatz und profitierte von den Niederlagen der Verfolger Ellerbek (31:33 gegen Bad Schwartau) und HSV Hamburg (28:31 gegen Hohn/Elsdorf).

Dennoch war DHK-Trainer Matthias Hahn unzufrieden. „Das war eine vermeidbare Niederlage. Wir waren 50 Minuten die bessere Mannschaft, am Ende hat uns leider etwas Glück und auch Kraft gefehlt.“ SG-Coach Rainer Cordes war dagegen froh, dass seine Mannschaft sich nach dem 14:19-Rückstand zur Pause noch einmal aufraffte. „Es ist immer schwer, die Spannung hochzuhalten, wenn man schon so lange als Meister feststeht. Aber das Derby wollten die Jungs natürlich nicht verlieren.“

DHK begann stark und lag schnell 5:1 in Führung. Die SG-Abwehr stand nicht so sattelfest
wie gewohnt, was das Hahn-Team immer wieder klug ausnutzte. Vor allem Torben Sievers und Marcel Möller, der im Sommer zum Junior-Team wechselt,
fanden Lücken. Bis zur Pause dominierte DHK und ging dank der fokussierten und engagierten Leistung mit einer deutlichen Führung in die Kabine.

Danach sahen die 450 Zuschauer, die trotz der zeitlichen Überschneidung mit dem Final4 in Hamburg den Weg in die Wikinghalle gefunden hatten, eine andere SG. „Da haben wir gezeigt, warum wir Meister geworden sind“, so Cordes. Das Junior-Team verkürzte auf 18:20 (34.). So schnell wollte DHK sich aber nicht den Schneid abkaufen lassen und erhöhte nochmals auf 23:18. Doch die SG hatte nun Blut geleckt und kämpfte sich Tor um Tor heran. Dabei profierte das Junior-Team auch davon, dass der starke Torben Sievers in der Schlussphase wegen einer Verletzung nicht mitwirken konnte. In der 49. Minute war beim 25:25 der Ausgleich geschafft. Die Führung wechselte nun mehrmals, beide Teams hatten die Chance zu gewinnen. Die SG hatte das bessere Ende für sich, auch weil der zukünftige DHK-Spieler Marc Blockus wichtige Tore erzielte. „Nach den vielen deutlichen Siegen war es schön, dass wir auch mal ein enges Spiel bestreiten mussten“, so Cordes. Sein Kollege Matthias Hahn war trotz der Vizemeisterschaft nicht wirklich glücklich. „Das Spiel war mir wichtiger als die Vizemeisterschaft. Dennoch ist es schön, dass wir uns im Vergleich zur letzten Saison um einen Platz verbessert haben. Aber der Abstand von Platz zwei auf eins ist einfach zu groß.“

SG Flensburg-Handewitt: Rudeck, P. Weidner – Blohme (8/3), Schäfer (1), N. Jensen, Woldt, O. Jensen (4/1), Blockus (7), J. Weidner, Kohnagel (3), Pries (1), Simons (1), Hennig (3), Louwers (3).

DHK Flensburg: Quednau, Schefer – Brüne (3), Johannsen (1), Sievers (7), E. Möller (3), M. Möller (7), Noack, Bruhn (2), Cordes (3), Zakrzewski (4), Walluks, Best, Flatterich.

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