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handball-oberliga: 38:28 gegen den preetzer TSV : Den Frust von der Seele gespielt

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

DHK Flensburg hat in der Handball-Oberliga den ersten Sieg nach vier Partien ohne doppelten Punktgewinn gefeiert.

Der DHK Flensburg hat in der Handball-Oberliga den ersten Sieg nach vier Partien ohne doppelten Punktgewinn gefeiert. Gegen den Preetzer TSV gewann die Mannschaft von Trainer Matthias Hahn souverän mit 38:28 (24:11). Dabei zeigte der Tabellendritte eine nahezu fehlerlose erste Halbzeit und spielte sich in den ersten dreißig Minuten den Frust der zuletzt schwachen Leistungen von der Seele.

Nur bis zum 3:3 (3.) konnten die Gäste mithalten. Danach fanden die Gastgeber ins Spiel. Nach einem Doppelschlag von Ole Zakrzewski und einem Treffer von Jeppe Bruhn zur 6:3-Führung (6.) den DHK sah sich der Preetzer Trainer Dieter Eigenmann bereits zu einer Auszeit gezwungen. Doch nur bis zum 7:11 (15.) aus Sicht der Gäste blieb der Rückstand noch in erträglichem Rahmen. Danach konnte nur noch Florian Hausschild dem DHK Paroli bieten. Der erst 18-jährige erzielte neun Tore für Preetz.

Die Flensburger nutzten beinahe jede Chance zum Torerfolg und setzen sich bis zur Pause auf 24:11 ab. Nach dem Wechsel packte die DHK-Deckung nicht mehr so beherzt zu wie noch im ersten Durchgang, so dass die Gäste in der eigenen Offensive immer wieder Ergebniskosmetik betreiben konnten.

Nach dem 29:15 (38.) musste zudem Lasse Johannsen beim DHK angeschlagen ausscheiden, so dass Matthias Hahn die Alternativen ausgingen. Im Angriff fanden die Gastgeber aber immer wieder Lücken in der Preetzer Deckung und konnten die schwachen Gäste souverän auf Distanz halten. So pendelte sich die Partie auf einen klaren 38:28 Endstand für den DHK ein, mit dem sich Matthias Hahn nach dem Spiel entspannt anfreunden konnte.

„Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und vor allem sehr viele Tore aus dem Rückraum gemacht. Sicherlich hat es uns Preetz da auch leicht gemacht“, räumte der DHK-Trainer ein. Nach der Pause sei es schwer gewesen, noch einmal so eine Halbzeit hinzulegen. „Ich hatte nachher keine personellen Alternativen mehr und so ließ bei der Mannschaft Kraft und Konzentration etwas nach. Es ist aber schön, endlich wieder einmal gewonnen zu haben. Wir können nun ohne Druck zum Spiel beim HSV II fahren“, so Hahn zuversichtlich vor der Partie beim Tabellenvierten. Zuversicht verrieten auch die Gesichter vom noch verletzten DHK-Kapitän Björn Walluks und DHK-Ligamanager Peter Stotz. Denn nach der Partie zahltern viele zufriedene Zuschauer in die Spendenbox am Ausgang der Idraetshalle ein. Nach den vorangegangenen schwächeren Spielen hatte der Oberligist diesmal auf Eintrittsgeld verzichtet und es seinen Fans freigestellt, das Gebotene zu honorieren.


DHK Flensburg: Schefer, Quednau - Johannsen (5), Bruhn (6), Kalbus (2), Zakrzewski (5), Cordes (6), Sievers (5/2), Eike Möller (5), Best (n.e.), Marcel Möller (4/1).




Preetzer TSV: Kraul, Von Würzen - Pfeifer (2), Neelsen (3), Schmalz (1), Olbert (5), Petersen (3/2), Schneider (5), Hausschild (9), Ambrosius.



Zuschauer: 250.

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erstellt am 20.Jan.2014 | 06:30 Uhr

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