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SG Flensburg-Handewitt empfängt Stuttgart : „Das wird ein ganz anderes Spiel“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Alle warten auf den Titel-Showdown gegen die Rhein-Neckar Löwen. „Aber bis dahin müssen wir es erst einmal schaffen“, warnt Trainer Ljubomir Vranjes. Am Mittwoch (19 Uhr) geht es gegen den TVB Stuttgart.

Vor dem Gipfel der Handball-Bundesliga am 28. Mai müssen die Flensburger noch zwei Mal ran und vier Punkte einsacken, um ihre Titelchancen zu wahren: Heute (19 Uhr) in der heimischen Flens-Arena gegen den TVB Stuttgart und am Sonntag (15 Uhr) beim HC Erlangen. „Diese Aufgaben müssen wir ordentlich erledigen“, unterstreicht der SG-Trainer.

Wie vor jedem Spiel hat Vranjes etliche Videos vom Gegner analysiert. Das Hinspiel, das die SG mit 46:28 gewann, hat er allerdings bewusst ausgelassen. „Spiele, die man so deutlich gewinnt, interessieren mich ehrlich gesagt nicht“, meint der Schwede. Er hat sich auf die letzten Begegnungen der Schwaben konzentriert, in denen sie zum Teil beachtliche Ergebnisse erzielten. In Kiel (24:25) und Magdeburg (26:27) unterlag das Team von Markus Baur jeweils nur knapp und entführte am vergangenen Wochenende nach einem 18:23-Rückstand mit dem 24:24 noch einen Punkt aus Hannover. „Die kämpfen auf dem Spielfeld um jeden Zentimeter“, meint der SG-Coach anerkennend. Stuttgart mobilisiert im Kampf gegen den Abstieg alles. Deshalb sollten sich die SG-Fans davor hüten, heute einen ähnlich klaren Ausgang wie im November zu erwarten. „Das wird ein ganz anderes Spiel“, warnt Vranjes. „Damals fehlte Jogi Bitter verletzt – das ist ein Riesenunterschied.“

Neben einem Klasse-Torwart haben die Schwaben mehrere Spieler in ihren Reihen, die über große individuelle Qualität verfügen. „Ein Mimi Kraus kann in einem Spiel auch mal zehn Tore werfen“, sagt Vranjes. Er sieht seine Mannschaft jedoch gut vorbereitet. „Ich werde meine Jungs auf die Stärken und Schwächen des TVB hinweisen. Wir müssen einige Sachen verhindern, aber sonst konzentrieren wir uns nur auf uns selbst und wollen Vollgas geben.“

Bis auf Holger Glandorf hat Vranjes dabei den kompletten Kader an Bord. Henrik Toft Hansen und Rasmus Lauge, die gegen Lemgo geschont wurden, sind wieder fit. Wer aus dem 17-köpfigen Aufgebot aussortiert wird, wollte Vranjes gestern allerdings noch nicht verraten: „Ich werde sehen, wer am besten zum Gegner passt, und danach die Mannschaft taktisch aufstellen.“

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