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Handball-Oberliga : Das Nordduell der Reserven

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt empfängt den HSV Hamburg II. Wiedersehen mit alten Bekannten.

Das Junior-Team der SG Flensburg-Handewitt ist bislang ungeschlagen durch die Handball-Oberliga marschiert. Nur ein Punkt beschmutzt die ansonsten weiße Weste nach 14 Spielen. Der Verursacher gastiert am Sonnabend um 19.30 Uhr in der Handewitter Wikinghalle: die Zweite des HSV Hamburg. Von einer offenen Rechnung möchte SG-Coach Rainer Cordes nicht sprechen, hat aber natürlich klare Vorstellungen vom Ergebnis: „Wir wollen ungeschlagen bleiben.“

Das Hinspiel war im September und fand noch unter ganz anderen Vorzeichen statt. Das Junior-Team wusste noch nicht so recht, wie sie die neue Spielklasse einschätzen sollte. Die Hanseaten gingen forsch ans Werk und rechneten sich einiges in puncto Aufstieg aus. Das 32:32-Unentschieden war aus Hamburger Sicht glücklich, da sie zeitweise mit acht Treffern in Rückstand lagen. Danach stellten sich bald weitere „Miese“ ein. Inzwischen hat sich der HSV aber gefangen und als Vierter in die Verfolger-Gruppe der Oberliga gemischt. „Die Hamburger ziehen eines der besten Tempospiele der Liga auf“, erklärt Rainer Cordes und rechnet mit einer temporeichen Begegnung.

Der HSV-Kader glänzt mit einigen bekannten Namen. Torwart Max-Henri Herrmann, Linksaußen Robert Schulze und Rechtsaußen Kevin Herbst tauchen auch im Bundesliga-Aufgebot der Hamburger auf. Rückraum-Akteur Tim Witte und Kreisläufer Rick Walder entstammen der SG-Talentschmiede, ebenso Niels-Oke Schmäschke. Der Sohn des Bundesliga-Geschäftsführers Dierk Schmäschke feierte im Jahre 2004 mit der B-Jugend der SG Flensburg-Handewitt die deutsche Handball-Meisterschaft.

Beim Junior-Team verzeichnete man unter der Woche eine etwas magere Trainings-Beteiligung. Aber nicht wegen einer Verletzten- oder Krankenliste, sondern weil Bundesliga-Coach Ljubomir Vranjes seinen durch die Europameisterschaft reduzierten Kader mit Perspektivspielern verstärkte. Christopher Rudeck, Marc Blockus, Michael Nicolaisen und Lukas Blohme hörten die letzten Tage auf das Kommando des kleinen Schweden. Im Nordduell der Reserven können Rainer Cordes und SG-Spielertrainer Stefan Pries aber auf eine fast „volle Kapelle“ setzen. Nur Niels Jensen (Bänderriss im Fuß) muss passen.

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erstellt am 17.Jan.2014 | 12:43 Uhr

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