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Handball-Bundesliga : Das nächste wichtige Spiel für die SG

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Flensburg-Handewitt gastiert am Mai-Feiertag beim HSV Hamburg und will mit einem Sieg die minimalen Titelchancen am Leben halten

shz.de von
erstellt am 30.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Eine wichtige Woche hat die SG Flensburg-Handewitt am vergangenen Sonnabend mit dem Einzug ins Final4 der Champions League gekrönt. Doch Zeit, um sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, haben Trainer und Mannschaft nicht. Denn schon wartet die nächste wichtige Woche mit zwei schweren Spielen in der Handball-Bundesliga, in der die Flensburger nach der Kieler Niederlage bei den Rhein-Neckar Löwen plötzlich wieder zum Kreis der Titelanwärter zählen. Am Donnerstag (17 Uhr) geht es zum HSV Hamburg und am Sonntag (17.15 Uhr) in der Flens-Arena gegen die MT Melsungen. „Es ist einfach so“, sagt Ljubomir Vranjes. „Wir haben nur noch wichtige Spiele.“

Durch die Kieler Niederlage in Mannheim ist der Titelkampf in der Liga so spannend wie lange nicht mehr. Die „Löwen“ und die „Zebras“ haben jeweils neun Minuspunkte, dahinter liegt die SG mit zehn „Miesen“ in Lauerstellung. Aus eigener Kraft können die Flensburger allerdings nicht mehr Meister werden, selbst wenn sie die restlichen fünf Spiele – darunter in Kiel – allesamt gewinnen. Die Rhein-Neckar Löwen müssen irgendwo Punkte lassen, „doch darauf haben wir keinen Einfluss“, weiß der SG-Trainer. Also kann die Devise nur lauten: Selber gewinnen und auf einen Patzer der „Löwen“ hoffen.

Mit dem HSV Hamburg haben die Flensburger am Mai-Feiertag einen schweren Brocken vor der Brust. Die o2-World dürfte ausverkauft sein, nachdem Ende der vergangenen Woche bereits über 11 000 Tickets abgesetzt worden waren. Das schreckt Vranjes allerdings nicht. „Schlimmer als in Skopje kann es gar nicht werden.“ Nachdenklich stimmt ihn eher die Flensburger Bilanz bei den Hamburgern. Der letzte Bundesliga-Sieg der SG in der Hansestadt datiert vom 30. September 2007 (33:32). Danach gab es ausschließlich Niederlagen – bis auf die vergangene Serie, als Mogensen und Co. an der Elbe ein 25:25 ertrotzten.

Während die SG in der Königsklasse im Einsatz war, hatten die Hamburger spielfrei. „Die lange Pause muss jedoch kein Vorteil sein“, sagt Vranjes aus eigener Erfahrung. Hinzu kommt, dass der HSV seine letzte Partie nach den vielen Negativschlagzeilen der vergangenen Wochen beim SC Magdeburg mit 25:33 verlor.

Vranjes erwartet deshalb einen kämpferischen Gegner. „Die werden laufen ohne Ende.“ Insbesondere Domagoj Duvnjak, der Spiel für Spiel 120 Prozent gibt. Die Flensburger wollen dagegen halten. „Auch wir werden Vollgas geben“, sagt Vranjes. „Wir können gar nicht anders spielen.“ Dem Schweden steht dabei das gleiche Personal wie in Skopje zur Verfügung. Wer hinter der Bank Platz nehmen muss, wird sich kurzfristig entscheiden.

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