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SG Flensburg-Handewitt : Das große Ziel heißt Final Four

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Pokalviertelfinale gegen die HSG Wetzlar: Die SG Flensburg-Handewitt spielt heute um den Einzug ins Endrunden-Turnier in Hamburg.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Flensburg | Woche der Wahrheit für die SG Flensburg-Handewitt: Heute (20 Uhr) geht es für das Team von Trainer Ljubomir Vranjes im Pokalviertelfinale bei der HSG Wetzlar um den Einzug ins Final Four in Hamburg, am Sonntag in der Handball-Bundesliga im Duell bei den Füchsen Berlin um die Champions-League-Plätze. Zwei Spiele, in denen die Flensburger ihren Saisonzielen einen Schritt näher kommen können, aber auch zwei Spiele, in denen nach dem vorzeitigen Aus in der Meisterschaft weitere Träume platzen könnten.

An Berlin verschwenden der SG-Trainer und seine Spieler momentan noch keinen Gedanken. Alle sind auf das Viertelfinale bei der HSG Wetzlar fokussiert. Nach dem 28:23 in der Champions League bei Gorenje Velenje verzichtete die SG sogar auf die Rückkehr in die Fördestadt, bezog am Montag in Wetzlar Quartier, um sich mit zwei Trainingseinheiten und akribischer Video-Analyse optimal auf die heutige Partie vorzubereiten. „Wir haben ein großes Ziel vor Augen, und das wollen wir erreichen“, sagte Vranjes gestern.

Während die Flensburger bei den drei letzten Endrunden-Turnieren dabei waren und jeweils das Finale erreichten, geht es für die HSG Wetzlar um „etwas Einmaliges“, wie Trainer Kai Wandschneider sagte. „Kein Spieler, der auflaufen wird, hat es in seiner Karriere bisher ins Final Four geschafft.“ Mit einem Sieg über die SG würden die Grün-Weißen zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte nach 1998 und 2001 am Kult-Event des deutschen Handballs in Hamburg teilnehmen. Um dem Favoriten aus Flensburg vielleicht ein Bein stellen zu können, ziehen die Mittelhessen wie schon in den beiden erfolgreichen Pokalbegegnungen mit dem Bergischen HC und HBW Balingen-Weilstetten in die ehrwürdige Sporthalle Dutenhofen um. Ein heißes Pflaster. 1600 Zuschauer werden ihre Mannschaft 60 Minuten lang nach vorn peitschen.

Den Flensburgern ist die „besondere Atmosphäre“ (Vranjes) in Dutenhofen noch in guter Erinnerung. Im Oktober 2011 gastierte Ljubomir Vranjes mit seinem Team dort in der dritten Pokalrunde und musste in die Verlängerung, nachdem die SG in den letzten fünf Minuten eine 24:21-Führung verspielt hatte. Am Ende behielten Glandorf und Co. jedoch mit 29:27 die Oberhand. „Das Spiel hatten wir im Griff. Das war Dummheit“, meint Vranjes im Rückblick.

Etwas Ähnliches soll seiner SG heute möglichst nicht widerfahren. „Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren und das Angriffsspiel von Wetzlar zerstören“, fordert der Schwede. Ob Ivano Balic (Muskelprobleme) dabei sein wird oder nicht, spielt für ihn dabei keine Rolle. Bis auf die Langzeitverletzten hat Vranjes alle Mann an Deck. „Und alle sind fit“, erklärt der SG-Trainer. Auch Holger Glandorf, den er in der Champions League schonen konnte.

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