zur Navigation springen

Handball-Bundesliga der A-Jugend : Coole SG siegt in hitziger Atmosphäre

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In einem stimmungsgeladenen Landesderby feierte die A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt ihren ersten Auswärtssieg. Sie gewann mit 31:26 (11:11) bei der HSG Eider Harde.

shz.de von
erstellt am 02.Nov.2015 | 06:30 Uhr

„Mit der zweiten Hälfte bin ich absolut einverstanden“, sagte SG-Trainer Michael Jacobsen. „Da haben die Jungs den Vorsprung clever verteidigt.“

Jugend-Bundesliga ist in Hohn eine Attraktion. Die Werner-Kuhrt-Halle platzte am Freitagabend aus allen Nähten. Drei Trommler gaben den Takt für eine heiße Atmosphäre vor, die sich durch den guten Start der Gastgeber weiter aufheizte. Eider Harde konterte: 5:2 hieß es nach etwas mehr als zehn Minuten. „Meine Spieler waren von dieser Kulisse offensichtlich beeindruckt“, rätselte Michael Jacobsen angesichts des schleppenden Starts.

Die 6:0-Abwehr verrichtete dann ordentliche Arbeit und erhielt mit der Einwechslung von Jasper Basenau weitere Rückendeckung. Die A-Jugend hat drei gute Torhüter im Kader – ein Luxus-Problem. Der Angriff taute gegen die offensive Deckung der Hohner nur allmählich auf. Die erste Führung, das 7:8 (21.), war noch ein Strohfeuer. Signalwirkung hatten die letzten 60 Sekunden vor der Pause. Lasse Kuhrt von Rechtsaußen und dann Robin Breitenfeldt aus dem Rückraum – das SG-Team bügelte so noch einen Zwei-Tore-Rückstand aus. In der Kabine herrschte Entschlossenheit. „Ball laufen lassen, kompakt und hart in der Abwehr stehen“, gab Michael Jacobsen als Devise aus. Und die ging auf: Mit einem 6:1-Lauf setzte sich der Gast schnell auf 12:17 (38.) ab. Vor allem Robin Breitenfeldt übernahm viel Verantwortung, während Magnus Asmussen nach einem Schlag auf die Schulter vorübergehend pausierte und dann auf die Zähne biss.

Die Hohner Handball-Party war noch nicht beendet. Mehrfach näherte sich die HSG auf zwei Treffer an, was auf den Rängen stets Jubelarien auslöste. Die SG ließ sich aber auch von zwei vorgezogenen Akteuren nicht aus der Ruhe bringen und löste die Linksaußen-Position auf. Als Jasper Basenau beim 24:27 (56.) einen Gegenstoß parierte, waren die Würfel gefallen. „Auswärtssieg“, skandierte der Flensburger Anhang, stehende Ovationen spendete das komplette Publikum.

HSG Eider Harde: Warnecke – Feige (1), Bartsch, B. Claußen (3), Fröhlich (6/2), M. Claußen, Kiehn, Kock (2), Ahrendt, Rohwer (7), Mumm (7),
SG Flensburg-Handewitt II: Ejlersen (bis 17.), Genähr (bei einem 7m), Basenau (ab 17.) – Petersen (1), Asmussen (1), Blumenberg (2), Krüger, Latendorf, Jürgensen (1), Breitenfeldt (11/1), Runow (7), Kurth (8).

Schiedsrichter: Kotzur/Settler.

Siebenmeter: 2:1; Zeitstrafen: 3:3; Zuschauer: 450

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen