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Handball-Pokal der Männer auf Landesebene : Bredstedt siegt erst nach Verlängerung

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der TSV Glücksburg stand im Handball-Pokal der Männer auf Landesebene dicht vor einer Überraschung, musste sich dem klassenhöheren Bredstedter TSV am Ende aber 34:35 nach Verlängerung geschlagen geben.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2015 | 07:30 Uhr

Neben dem BTSV erreichte mit dem TSV Mildstedt (30:25 beim TSV Büsum) ein weiterer SH-Ligist die dritte Runde.

Auf der Strecke blieben dagegen die HSG Tarp-Wanderup, die HSG Nord-NF und der HC Treia/Jübek. Für den SH-Ligisten Tarp-Wanderup war beim Landesligisten MTV Lübeck mit einem 25:28 Endstation, der HC Treia/Jübek unterlag der HSG Schülp/Westerrönfeld nach offenem Schlagabtausch mit 36:38. Und die HSG Nord-NF verlor den Vergleich zwischen der Landesliga Mitte und Landesliga Nord beim Wellingdorfer TV mit 33:37.

TSV Glücksburg – Bredstedter TSV 34:35 (30:30/16:14)

Nach einer starken ersten Halbzeit fühlte sich der TSV Glücksburg auch im zweiten Spielabschnitt sicher. Erst recht, nachdem die Gastgeber mit 20:14 und 27:22 (50.) vorn gelegen hatten. „Wir haben einen sicher geglaubten Sieg noch leichtfertig aus der Hand gegeben“, ärgerte sich Glücksburgs Trainer Björn Schlapkohl. Bredstedt glich zum 30:30 aus und erzwang eine Verlängerung. Glücksburg kämpfte sich nach dem 31:33 noch einmal auf 34:34 heran, doch 15 Sekunden vor dem Ende erzielte der wiedererstarkte Lasse Sörensen den Bredstedter Siegtreffer. „Das war ein Nerven aufreibendes Spiel. Glücksburg hat uns das Leben sehr schwer gemacht – Kompliment“, sagte BTSV-Trainer Ralf Johannsen. „Großes Lob aber auch an mein Team, das zum zweiten Mal in einer Woche ein nahezu aussichtsloses 22:27 in einen Sieg gedreht hat. Wir brauchen noch Zeit, aber Siege sind gut für die Moral“

TSV Glücksburg: Fintzen (18), Davidsen (5), Petersen (4), Flatterich (4), Redinger (2), Haberlandt (1). – Bredstedter TSV: Sörensen (10), Petersen (7), Heß (6), Kordtomeikel (5), Böhmer (3), Ilgner (2), Hensen, Kwoka (je 1).


MTV Lübeck – HSG Tarp-Wanderup 28:25 (12:11)

Fehlende Einstellung warf Tarp-Wanderups Trainer Mario Kretschmer seinen Spielern vor. „Wir waren einfach nicht aggressiv genug in der Deckung, haben hinten kaum Bälle abgefangen, und auch im Abschluss fehlte die Zielstrebigkeit“. Ganz anders der Gastgeber. Der MTV Lübeck spielte lange Angriffe, wartete geduldig auf seine Chance und vollstreckte dann sicher. Nach noch ausgeglichener erster Hälfte nutzte Lübeck die Schwächen der HSG und setzte sich auf 20:14 ab. Tarp-Wanderup stellte die Deckung erst auf 5:1 dann auf 4:2 um und konnte über 16:21 auf 23:26 verkürzen. Doch mehr war letztlich nicht drin.

HSG Tarp-Wanderup: Hansen (9), Schmidt (6), Hein (3), Jann (3), Otte, Ritter und Otto (je 1).

HC Treia/Jübek – HSG Schülp/Westerrönfeld 36:38 (17:18)
Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. „Beide Abwehrreihen agierten sehr zurückhaltend, gingen einfach nicht aggressiv genug auf die Rückraumspieler“, berichtete HC-Co-Trainer Melf Rathmann. Die Spieler auf beiden Seiten nutzten ihren Freiraum und stießen immer wieder in die Lücken. Zur Pause führte der Gast knapp mit 18:17. Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich Schülp/Westerrönfeld ab, schien beim 37:32 die Partie entscheiden zu haben. Doch Treia mobilisierte noch einmal alle Kräfte und kämpfte sich auf 36:38 heran. Das Pokal-Aus war aber nicht mehr zu verhindern.

HC Treia/Jübek: Kruse (9), Linde (7), Rucha (5), Schmidt (4), Jacobsen (3), Bock (2), Hoyer (2), Gümmer (2), Schütt und Schnoor (je 1).

TSV Büsum – TSV Mildstedt 25:30 (13:15)
Der Landesligist wehrte sich in der ersten Halbzeit clever, gestaltete bis zum 12:12 die Partie offen und musste erst kurz vor der Pause den Favoriten aus Mildstedt auf 15:13 ziehen lassen. „Wir haben gegen Ende der ersten und Anfang der zweiten Halbzeit einfach zu viele Fehler im Angriff gemacht“, sah Büsums Trainer Thomas Schmidt den Grund der Niederlage in eigenen Fehlern. Mildstedt ließ sich diese Chance nicht entgehen, nutzte die Ballgewinnen zu Kontertoren und baute die Führung auf 26:22 und 27:22 aus. Damit war die Partie entschieden.

TSV Mildstedt: Kossow (12), Jess (10), Esters (3), Steven (3) und Ketelsen (2).

Wellingdorfer TV – HSG Nord-NF 37:33 (17:21)
Das war eine völlig unnötige Niederlage für die HSG. „Wir haben über weite Strecken die Partie dominiert, es aber versäumt, den Sack dicht zu binden“, ärgerte sich NF-Betreuerin Angelika Janke. Durch eigene Fehler bereitete die HSG Nord-NF für die Wellingdorfer den Boden. Die nahmen die Einladung dankend an und glichen schnell aus. Bis zum 33:33 (56.) lagen beide Teams Kopf an Kopf. Die HSG zeigten in den letzten Minuten jedoch Nerven und musste noch vier Treffer einstecken.

HSG Nord-NF: Boyschau (11), Haas (7/4), Jürgensen (6), Runge (5), Petersen (2) und Nicolaisen (2).

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