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TSV Nord besiegt den VFL Oldenburg II 24:18 : Belohnung für starke Abwehrleistung

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben sich mit einem Sieg gegen ein Spitzenteam der 3. Liga belohnt. Das Team von Trainer Herluf („Shorty“) Linde feierrte einen hochverdienten 24:18 (15:9)-Heimsieg gegen den Tabellenvierten VfL Oldenburg II.

Damit fuhr der „Nordexpress“ mit 14:16 Punkten auf Rang sieben vor.

„Wir haben die Laufwege von Oldenburg nachgemacht und so die Diagonalpässe von ihrer Spielmacherin Neele Buschmann verhindert“, freute sich Linde, dass sich seine Mannschaft in der Deckung exakt an die taktischen Vorgaben gehalten hatte. Dazu zeigte Torhüterin Marie Andresen in der ersten Halbzeit 13 Paraden, darunter einen gehaltenen Siebenmeter. So resultierten die ersten drei Gegentreffer aus Tempogegenstößen der Gäste, da sich die Harrisleerinnen im Angriff zunächst den einen oder anderen technischen Fehler leisteten.

Erst nach dem 5:3-Vorsprung der Gastgeberinnen erzielte Ann-Kristin Roller mit dem 5:4 das erste herausgespielte Tor der Bundesliga-Reserve (14.). Danach kam der „Nordexpress“ ins Rollen. Gestützt auf die überragende Defensive, wurde die Überlegenheit in eigene Treffer umgemünzt. Nach dem 9:7 (21.) erzielte das Linde-Team sechs Tore in Folge. Die Oldenburgerinnen verkürzten bis zum Wechsel auf 9:15 und starteten kämpferisch in die zweite Halbzeit. Drei schnelle Treffer sorgten für den 15:12-Zwischenstand.

„Shorty“ Linde nahm eine Auszeit und schwor seine Mannschaft neu ein. Und diese reagierte mit Kampf und Leidenschaft. Svea Lundelius agierte zwar im Angriff glücklos, stellte in der Deckung aber immer wieder die Räume für die gegnerischen Rückraumspielerinnen zu, die so kaum zur Entfaltung kamen. Im Angriff sorgte Denise Fries für Entlastung der Rückraumschützinnen und riss immer wieder Lücken in der Oldenburger Deckung. So drehte der Nordexpress nach dem 18:15 (42.) wieder auf und legte mit drei Toren in Folge zum 21:15 den Grundstein für den Sieg.

Nach dem 21:17 (52.) machte Coach Linde einen weiteren entscheidenden Schachzug, als er Lotta Woch als Rechtshänderin in den rechten Rückraum brachte und die Oldenburger Defensive so im Spiel „gegen die Wurfhand“ in Bewegung zu bringen. So gab es Lücken in der Gästedeckung und zwei Siebenmeter für den TSV Nord, die Woch eiskalt zum vorentscheidenden 23:17 verwandelte. „Unser Sieg ist absolut verdient, denn wir sind mehr und vor allem besser gelaufen als Oldenburg. Außerdem habe ich mehr Möglichkeiten zu wechseln“, freute sich Linde.

TSV Nord Harrislee: Petersen-Kröger, Andresen – Lisa Prante (2), Lundelius, Woch (6/5), Burmeister, Fries (2), Carstensen (6), Loesmann (2), Lache (1), Harbeck (3), Clausen, Kieckbusch (2), Börnsen.

VfL Oldenburg II: Kohorst, Rump – Roller (1), Griet Prante (1), Zwick (4), Rußler (1), Thomas (2), Buschmann (3), Frenzel (3), Kerber, Schilling (2/1), Balthazar, Behrend (1).

Schiedsrichter: Fiehn/Gebert (Güstrow).

Zuschauer: 150.

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erstellt am 22.Feb.2016 | 08:00 Uhr

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