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Gegen TuS N-Lübbecke : Beim Heimsieg der SG Flensburg erzielt auch der Co-Trainer ein Tor

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Flensburg-Handewitt gelang in der Handball-Bundesliga ein 25:21-Erfolg gegen den TuS N-Lübbecke - er war hart umkämpft.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2015 | 09:59 Uhr

Flensburg | Es hat gereicht. Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hatte am Mittwochabend gegen den TuS N-Lübbecke hart zu kämpfen, denn die Gäste hielten bis Mitte der zweiten Halbzeit dagegen und lieferten der SG ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende stand aber ein 25:21 (13:13)-Sieg der Schleswig-Holsteiner vor 5537 Zuschauern.

Es war in den ersten 30 Minuten eher Landstraßen- denn Autobahn-Handball – aber wer wollte es den Flensburgern verdenken? Die Verletzenliste ist lang, zudem steckte dem Team der Champions-League-Auftritt vom Sonntag im polnischen Plock in den Knochen.

Kräfte sparen sollte das Motto angesichts der kommenden Top-Partien in Bundesliga und Pokal also lauten, aber das klappte zumindest in den ersten 30 Minuten nicht. Die SG lag anfangs zurück, eroberte erst nach siebeneinhalb Minuten beim 5:4 die erste Führung. Zwischenzeitlich bauten die Gastgeber den Vorsprung bis auf drei Tore aus, doch die Ostwestfalen kamen zurück.

SG-Keeper Mattias Andersson bekam in den ersten Minuten überhaupt keinen Ball zu packen, steigerte sich aber im Verlauf der Partie und hatte es am Ende auf stattliche 17 Paraden gebracht. Gefeiert wurde das Tor zum 14:13 in der 31. Minute – das erzielte der spielende Co-Trainer Maik Machulla (38).

Bis zum 18:17 in der 44. Minute war die Partie völlig offen, dann traten der Ägypter Ahmed Elahmar und der Nordfriese Michael Nicolaisen in Erscheinung. Elahmar ließ sich auch von der 5:1-Deckung nicht beeindrucken, traf selbst, und setzte seine Mitspieler in Szene. Und Nicolaisen erzielte seine ersten beiden Bundesliga-Tore zum 19:17 und 20:17, brachte sein Team damit endgültig in die Spur. Drasko Nenadic zum 22:17 sowie Elahmar mit dem 23:17 machten den Deckel drauf. Die SG hatte geduldig auf ihre Chance gewartet – und diese in der Schlussphase auch entschlossen genutzt.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller (n.e.) - Karlsson, Machulla (1), Nenadic (5), Eggert (6/1), Wanne, Jakobsson (5), Zachariassen, Macke, Radivojevic (2), Elahmar (4), Nicolaisen (2).

TuS N-Lübbecke: Blazicko, Semisch (ab 48.) - Löke (1), Vukovic (3), Langhans (4), Tauabo (4/2), Pieczkowski (1), Pajovic (1), Wöss, Dissinger (3), Schubert, Borozan, Remer (4).

Schiedsrichter: Hartmann/Schneider (Magdeburg/Barleben). Zeitstrafen: 1:1. - Siebenmeter: 1:2. Zuschauer: 5537.

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