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JUNGE Handballer feiern den Aufstieg in die Bundesliga : Aus Sieverstedt wird „Siegerstedt“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Es gab Transparente, Fanfaren, Jubelgesang – und auch die obligatorische Sektdusche durfte nicht fehlen. Es war mächtig was los am späten Sonntag Nachmittag am Sportzentrum in Sieverstedt, der 1600-Seelen-Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg.

Es gab auch allen Grund zur Jubelfeier – die männliche Jugend A hatte am Vortag im westfälischen Ahlen den Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht.

„Es ist einfach unfassbar, dass wir nun auf der Bundesliga-Landkarte auftauchen. Wir sind mächtig stolz auf Euch“, sagte Vereins-Chef Marc Albertsen, der zu den ersten Gratulanten zählte. „Für uns ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Dass wir als kleiner Dorfverein es geschafft haben, gegen die Füchse Berlin, den THW Kiel, den HSV Hamburg und die SG Flensburg-Handewitt spielen zu dürfen, ist einfach überwältigend“, jubelte Trainer Dirk Hasenpusch. Vor zwölf Jahren habe man mit dem Team in der E-Jugend den Grundstein gelegt. „Und heute hat sich die ganze Arbeit ausgezahlt. Ich bin unheimlich stolz auf die Jungs und freue mich auf das große Abenteuer, das wir nun gemeinsam anpacken werden“, sagte der Trainer.

Beim Turnier in Ahlen (wir berichteten) hatten die Schleswig-Holsteiner die TG Osthofen mit 31:23 bezwungen, anschließend gab es ein 27:30 gegen den VfL Günzburg. Im Aufeinandertreffen mit der JSG Werther/Borgholzhausen bewies der TSV Sieverstedt schließlich den größeren Siegeswillen und sicherte sich mit einem überzeugenden 22:16-Erfolg ebenso wie Günzburg mit 4:2 Punkten das Ticket für die höchste Jugend-Spielklasse Deutschlands. Bei Pizza, Pommes und Kaltgetränken klangen noch bis tief in die Nacht Aufstiegs-Gesänge aus dem Sportlerheim.

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